ÖIAG: Michaelis fordert verantwortungsvolles Agieren ein - Zurufe von außen nicht hilfreich

Wien (OTS) - Zur Diskussion um die gestern kolportierten Sparpläne der Österreichischen Post AG pocht ÖIAG-Vorstand und Post-Aufsichtsratschef Dr. Peter Michaelis auf Kommunikationsdisziplin:

"Es kann nicht sein, dass bruchstückhafte Informationen und Teilwahrheiten aus einer vertraulichen Aufsichtsrats-Unterlage einfach in die Öffentlichkeit getragen werden. Solcher Aktionismus ist schädlich. Er schadet dem Unternehmen und trägt nichts zu einer Lösung bei."

Außerdem appelliert Michaelis an die Medien und an die Politik, das aufgeregte Spiel auf Basis von Schreckensszenarien und halben Informationen jetzt zurückzunehmen. Denn die isolierte Darstellung bzw. öffentliche Diskussion eines Worst Case Szenarios sei irreführend.

"Genau das, was hier jetzt angeprangert wird, wollen wir ja verhindern, indem jetzt im Aufsichtsrat entsprechende Maßnahmen diskutiert und zum gegebenen Zeitpunkt beschlossen werden."

Die Post brauche für ihre Zukunftsstrategie auch die Unterstützung der Politik, nämlich neue Rahmenbedingungen im Postgesetz und eine Lösung der Probleme mit dem Personalüberhang.

"Diese Fragen sind keineswegs neu, die ÖIAG und die Post - und übrigens auch die Telekom - arbeiten hier seit langem an Lösungsmodellen. Wie ohnehin bekannt, stehen wir in beiden Punkten seit Monaten in Verhandlungen mit der Politik - es gibt bereits konkrete, sehr gute Lösungsvorschläge. Was wir hier brauchen, ist eine konstruktive Fortsetzung dieser Detailverhandlungen, nicht Zurufe über die Medien. Wir setzen auf Verhandlungen. Man kann Probleme nicht mit Schlagzeilen oder mit Demonstrationen lösen."

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