FP-Schock: Exekutive in Wien nach wie vor massiv unterbesetzt

1600 Beamte fehlen

Wien, 11.11.2008 (fpd) - Die Kriminalitätsentwicklung in Wien ist allen SPÖ-Schönfärberein zum Trotz besorgniserregend. Die Wiener Polizei ist massiv unterbesetzt und pfeift aus allen Löchern. Alleine für das heute bevorstehende Derby im Horr-Stadion soll ein riesiges Polizei-Aufgebot von rund 700 Mann bereit stehen - was allerdings dazu führen wird, dass sämtliche Dienstwägen in Wien heute ruhend gestellt und Außendienste mager ausfallen werden. Ein sicherheitspolitischer Skandal, wenn man bedenkt, dass die Kriminalität in dieser Zeit nicht schläft, so heute der Klubobmann der Wiener FPÖ, LAbg. DDr. Eduard Schock.

Die Wiener Polizei verzeichnet immer wieder Abgänge von Beamten, zum einen in die Bundesländer, zum anderen durch Karenz oder Pensionierungen - zeitgleich kommen aber kaum fertig ausgebildete Exekutivbeamte dazu. Die vor kurzem aufgenommenen neuen Polizeischüler sind nämlich angesichts der immer heftiger ausfallenden Straßenkämpfe unter Jugendlichen eine Verhöhnung der Bevölkerung - aber auch der dienstversehenden Exekutive, meint Schock. Es herrscht nach wie vor ein massiver Personalmangel - der von SPÖ-Bürgermeister Häupl zwar nicht geleugnet wird - aber unternommen wird dagegen auch nichts.

Der Verwaltungsaufwand bei Anzeigen ist so enorm hoch und kostet jedem einzelnen Polizisten einen Gutteil an seiner kostbaren Zeit, dass er nicht oder kaum auf der Straße seinen Dienst versehen kann -wo doch eine effektive Verbrechensbekämpfung gerade dort am Notwendigsten wäre. Die FPÖ-Wien fordert daher einmal mehr eine Aufstockung des Personals um 1600 Exekutivbeamte um die Sicherheit in dieser Stadt für die Bevölkerung zu gewährleisten, so Schock abschließend. (Schluss)paw

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