BZÖ-Petzner forderte volle Aufklärung über ORF-Finanzdesaster

ORF-Führung wirtschaftet katastrophal und Gebührenzahler sollen die Zeche zahlen

Wien (OTS) - BZÖ-Mediensprecher NAbg. Stefan Petzner fordert von der ORF-Führung volle Aufklärung über das drohende Finanzdesaster im ORF. "Offenbar wird nach AUA und Post auch hier seitens des Managements katastrophal gewirtschaftet. Wrabetz und Co sind im Interesse der Gebührenzahler aufgefordert, reinen Tisch zu machen und die Bevölkerung zu informieren, wie es um die Finanzen des staatlichen Fernsehens tatsächlich bestellt ist", sagte Petzner in Bezug auf einen Bericht der Tageszeitung "Heute", wonach im ORF heuer ein Finanzloch von 100 Millionen Euro droht.

Es könne jedenfalls nicht sein, dass die Gebührenzahler wieder die Zeche zahlen müssen. "Wenn die Herren am Küniglberg glauben, sie können mit einer Erhöhung der ORF-Gebühren ihr selbst verschuldetes Finanzloch stopfen, dann haben sie sich getäuscht. Die ORF-Führung darf sich nicht an den Zuseherinnen und Zusehern abputzen", so Petzner.

Der BZÖ-Mediensprecher verlangte auch sofortige Transparenz über die angeblichen Finanzspekulationen mit den 400 Millionen Euro Rücklagen im ORF. "Dass hier auf Kosten des Steuerzahlers offenbar wild spekuliert wurde, schlägt dem Fass den Boden aus. Es ist zu vermuten, dass hier öffentliches Geld vernichtet wurde", so Petzner abschließend. (Schluss)

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