Mikl-Leitner: Erhöhung des Pflegegeldes wesentliche Besserstellung für Pflegebedürftige

Novelle zum NÖ Pflegegeldgesetz 1993 beschlossen

St. Pölten (NÖI) - In der heutigen Regierungssitzung wurde beschlossen, dem Landtag die Novelle zum NÖ Pflegegeldgesetz 1993 und damit die Erhöhung der Pflegegeldsätze vorzulegen. Konkret werden die Pflegegeldstufen 1 und 2 um 4 Prozent, die Stufen 3, 4 und 5 um 5 Prozent und die Stufen 6 und 7 um 6 Prozent erhöht. In Kraft tritt diese Erhöhung mit 1. Jänner 2009.

"Diese Novelle zum NÖ Pflegegeldgesetz erfolgt analog zu den bundesgesetzlichen Regelungen, für die sich insbesondere Niederösterreich eingesetzt hat und letztlich auch umgesetzt wurde. Somit konnten einerseits die Sätze der Pflegegeldstufen erhöht werden, andererseits aber auch eine Besserstellung von schwerstbehinderten Kindern und Jugendlichen und dementiell erkrankten Personen erwirkt werden", freut sich VP-Soziallandesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner.

Neben den erhöhten Pflegegeldrichtsätzen beinhaltet die Änderung des NÖ Pflegegeldgesetzes auch die gesetzlichen Grundlagen für die Förderung der 24-Stunden-Betreuung von pflegebedürftigen Menschen. "Mit den neuen und erhöhten Förderrichtlinien für die 24-Stunden-Betreuung, nämlich 550 Euro für zwei selbständige und 1.100 Euro für zwei unselbständige Betreuungskräfte können nun die Mehrkosten der Legalisierung der 24-Stunden Betreuung abgedeckt werden - auch hier war Niederösterreich Vorreiter! Diese Erhöhungen sind wesentliche Weichenstellungen und Verbesserungen zum Wohle der Menschen, die Pflege und Unterstützung brauchen", so Mikl-Leitner.

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