Mikl-Leitner: NÖ Sozialbericht ist Wegweiser in die soziale Modellregion

Fast 50 Prozent des Landesbudgets fließt in soziale Maßnahmen

St. Pölten (NÖI) - Der NÖ Sozialbericht wurde in der heutigen Sitzung der NÖ Landesregierung beschlossen und ist ein Wegweiser in die soziale Modellregion NÖ. Ziel dieses Berichts ist ein Überblick über die Leistungen und Maßnahmen des Landes Niederösterreich in den Sozialbereich - und diese können sich sehen lassen: So fließen fast 50 Prozent des NÖ Landesbudgets in soziale Maßnahmen. Dieser Rekordwert des Sozialbudgets ist notwendig, da die Lebenserwartung der Menschen Gott sei Dank immer höher wird. So werde im Jahr 2050 die Lebenserwartung der Männer bei 86 Jahren und die der Frauen bei 90 Jahren liegen. "Die Betreuung und Pflege sind somit in den nächsten Jahren die zentralen Themen", sieht VP-Soziallandesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner die Aufteilung des Landesbudgets jetzt auch durch den Sozialbericht bestätigt.

"Bestätigt wird durch den Sozialbericht auch das vor wenigen Wochen angekündigte Ausbauprogramm der Pflegeheime, das schon im Dezember beschlossen werden soll. Insgesamt wird es sich um mindestens 650 Betten handeln, die zusätzlich errichtet werden. Darüber hinaus wird in Niederösterreich aber auch an alternativen Betreuungsformen, wie der Übergangspflege oder dem betreuten Wohnen, aber auch in einer verstärkten Nutzung der sozialen und sozialmedizinischen Diensten, gearbeitet", so Mikl-Leitner.

Ein sehr wichtiges Kapitel in der gesamten Politik ist aber die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen. Niederösterreich geht hier einen Weg nach dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe". Menschen mit Behinderungen sollen so ein möglichst eingeständiges und lebenswertes Leben führen können. Alleine im Jahr 2007 standen laut Sozialbericht der Behindertenhilfe 150 Millionen Euro an finanziellen Mitteln zur Verfügung. "Auch hier wird ständig ausgebaut und es werden zusätzliche Wohnplätze, Tagesbetreuungsplätze, Wohnungen sowie Wohngruppen errichtet", so Mikl-Leitner.

"Niederösterreich ist auf seinem Weg zur sozialen Modellregion Europas schon ein großes Stück näher gekommen. Wir sind noch nicht am Ziel, aber wir werden dieses Ziel mit aller Kraft weiter verfolgen", betont Mikl-Leitner.

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