FP-Mühlwerth: Legasthenie soll verpflichtender Teil der Pädagogenausbildung werden

In den ersten Lernjahren werden die Weichen für die Zukunft gestellt

Wien, 11.11.2008 (fpd) - Legasthenie ist ein ganz normales Lernproblem - eine Lese- und Rechtschreibschwäche - und keine Krankheit. Die Ursache dafür ist oftmals ein missglückter Lese- oder Schreiblernprozess, der in weiterer Folge zu Rechtschreibproblemen führt. Individuelle Begabungsschwankungen können ebenso das Erbringen der notwendigen Leistungen massiv beeinträchtigen Gerade in den ersten Lernjahren der Volksschulzeit werden die Weichen für die weitere Zukunft des Kindes gestellt, ist die Schulsprecherin der FPÖ-Wien, Bundesrätin Monika Mühlwerth überzeugt.

Da der Bildungsstand großen Einfluss auf die individuelle Lebensgestaltung und damit auch auf die zukünftigen Berufschancen hat, kann gar nicht früh genug mit der Förderung der Kinder angefangen werden. Die Möglichkeiten eine Legasthenie möglichst früh zu erkennen, sind gegeben, setzt allerdings Grundkenntnisse voraus. Oftmals sind Legastheniker den Lehrern vollkommen ausgeliefert - da nämlich die Lehrer keine geeignete Ausbildung dafür haben, so Mühlwerth, die weiter meint, dass man unter einer gezielten Legasthenietherapie eine individuell passende Förderung versteht, die von Kind zu Kind eben verschieden ist.

Um zukünftige Versagensängste oder Misserforgserlebnisse nicht weiter zu schüren fordern die Wiener Freiheitlichen daher, dass Legasthenie zukünftig ein verpflichtender Teil der Pädagogenausbildung sein muss, so Mühlwerth abschließend. (Schluss)paw

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0003