FP-Herzog: Polit-Demos jeglicher Art müssen an Feiertagen untersagt werden!

Traditionell christliche Feiertage dürfen nicht gestört werden

Wien (fpd) - Am Allerheiligentag - der bei den Christen
traditionell ein Tag des Gedenkens und der Besinnung ist - wurde auf der Mariahilferstraße eine Kurden-Demo abgehalten. Auch wenn die Kurden durchaus berechtigte Anliegen ihrerseits beanspruchen, so müsse doch auch klargestellt werden, dass die Feiertage hierzulande beachtet werden müssen. Es kann schließlich nicht sein, dass von den Österreichern pausenlos ein Entgegenkommen eingefordert wird - der Bevölkerung hierzulande aber keinerlei Achtung beigemessen wird, so der FPÖ-Wien Stadtrat Johann Herzog in einer kurzen Stellungnahme.

In diesem Zusammenhang muss jedoch auch auf die vermeintlichen Hintergründe der jüngsten Demo eingegangen werden. Der Umgang der türkischen Regierung mit Kurden zeigt einmal mehr, dass die Türkei keineswegs reif für die EU ist. Aber auch das Verhalten der europäischen Kommission, die ja sonst beim Einsatz des "moralischen Zeigefingers" ganz und gar nicht zimperlich ist, findet in der Kurdenfrage überhaupt keine Worte und schweigt sich zu den jahrzehntelangen Menschenrechtverbrechen der türkischen Regierung an ihrer Minderheit völlig aus. Unabhängig davon muss aber auch den Kurden klar gemacht werden, dass Österreich der falsche Platz für das Einfordern ihrer Anliegen ist. Auch das Beachten der hierzulande üblichen Feiertage bedeutet Integration. Gerade die Zuwanderer aus dem muslimischen Bereich haben nachweislich die größten Anpassungsdefizite. Im Hinblick auf die kommende, besinnliche Weihnachtszeit fordert die Wiener FPÖ daher ein Verbot von politisch motivierten Demonstrationen an den landesüblichen Feiertagen. Den Zuwanderern die sich nicht daran halten möchten, sei gesagt, dass die Türen nach draußen offen stehen, so Herzog abschließend. (Schluss)paw

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