Auf Schifffahrt und Häfen im Regierungsprogramm nicht vergessen - Zusammenspiel Bahn- Straße und Schiene braucht mehr Förderung

Linz (OTS) - Auch wenn die Verhandlungen für ein gemeinsames Regierungsprogramm zwischen SP und VP rasch voranschreiten, dürfe man dabei auf die Förderung von Schifffahrt und Hafenanlagen nicht vergessen, sagte heute VP-Bundesrat Gottfried Kneifel.

Dringend notwendig sei die ausreichend finanzielle Ausstattung des nationalen Aktionsplans Donauschifffahrt (NAP), der Terminal- und Anschlussbahnförderungen. Zur weiteren positiven Entwicklung der Binnenschifffahrt in Österreich seien wichtige Infrastrukturinvestitionen nötig.

Kneifel, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Ennshafen Oberösterreich GesmbH ist, präsentiert dazu folgendes Forderungspaket:

  • Beseitigung nautischer Engpässe, insbesondere Umsetzung des flussbaulichen Gesamtprojekts östlich von Wien.
  • Moderne Wasserstraßenerhaltung
  • Gemeinsame Anstrengungen mit Deutschland, zum Ausbau der Niederwasserstrecke auf der Bayrischen Donau zwischen Straubing und Vilshofen.
  • Förderung des weiteren Ausbaus der Häfen mit Kaimauern, Gleisanlagen und Lagerflächen.
  • Anreize für Kooperationen mit Osteuropäischen Donauhäfen.
  • Förderung von innovativen Projekten im Schifffahrtsbereich wie z.B. Containerlinien und RoRo-Liniendienste.

Außerdem forderte Kneifel eine Ausbildungsoffensive, sowie eine gezielte Förderung für das Wasserstraßen-Informationszentrum im Ennshafen und die Verstärkung der nationalen Lobbyingaktivitäten und gezielte Logistikberatung mit dem Ziel, mehr Güter auf die umweltfreundliche Wasserstraße zu bringen.

Um den hohen Anforderungen im Waren- und Güterverkehr gerecht zu werden, sei mehr denn je ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Schiene, Straße und Schifffahrt erforderlich, schloss Kneifel.

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Dir. G. Kneifel: 0664 / 443 28 58

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