Abraham: Molterer muss Eigentümerrolle bei ÖIAG wahrnehmen

Es geht um tausende Arbeitsplätze und den Flughafen Wien

Wien (ARGE-ÖIAG/ÖGB) - "Finanzminister Molterer kann sich seiner Rolle als Eigentümervertreter nicht entziehen. Es geht um tausende Arbeitplätze", fordert der Vorsitzende der ARGE-ÖIAG, Leopold Abraham. Vordringlich gehe es darum, dass die Vorstände bei Post, Telekom und der AUA klare Vorgaben für ihre operativen Entscheidungen bekommen.++++

"Beim Schnüren des Bankenpaketes wurde rasch gehandelt, wenn es aber darum geht, dass die Vorstände von Post und Telekom endlich zukunftsweisende Konzepte entwickeln sowie der AUA-Vorstand den beschlossenen Verkauf auch professionell und im Sinne der Erhaltung der Arbeitsplätze abwickelt, zieht sich der Finanzminister vornehm zurück", kritisiert Abraham. "Beim Arbeitsplätzevernichten sind diese Herrn spitze und werden von der ÖIAG noch tatkräftig unterstützt. Da darf Molterer nicht mehr zusehen", so der ARGE-ÖIAG-Vorsitzende weiter.

Er kritisiert auch die mangelhafte Informationspolitik der Vorstände gegenüber den BetriebsrätInnen. Abraham: "Es gehört schon fast zum Prinzip, dass Informationen zuerst als Geheimpapier in den Medien veröffentlicht werden und dann die BelegschaftsvertreterInnen informiert werden. Das muss endlich abgestellt werden", so Abraham.(ff)

ÖGB, 10. November 2008 Nr. 646

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