Belakowitsch-Jenewein: Studie macht Umdenken in der Gesundheitspolitik deutlich

Finanzielle Sicherstellung des Gesundheitssystems vordringlich - FPÖ für Zusammenlegung der Kassen, um unnötige Mehrausgaben durch überbordende Verwaltungsbürokratie abzubauen

Wien (OTS) - Die Ergebnisse der Hajek-Studie zur Gesundheit und
dem österreichischen Gesundheitssystem seien ein klarer Auftrag an die Politik, in Sachen Gesundheit endlich umzudenken, äußerte heute FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein. Eine Reform dürfe das System an sich nicht zerstören, vielmehr solle sichergestellt werden, dass eine sinnvolle Bündelung von Finanzen und Kompetenzen für die Menschen eine effektive Versorgung aus einer Hand gewährleiste. Die FPÖ fordere daher die Zusammenlegung der Krankenkassen als optimale Lösung, um die unnötigen Mehrausgaben durch eine überbordende Verwaltungsbürokratie abzubauen. Diesen Wunsch der Bevölkerung bekräftige das Studienergebnis.

Nicht eine Fortführung des bisherigen Herumgeplänkels der Regierungspartner sei jetzt gefragt, sondern Kern jeglicher Reformüberlegungen müsse jetzt vordringlich die finanzielle Sicherstellung des Gesundheitssystems sein, betont Belakowitsch-Jenewein. Man dürfe die Menschen in einer Zeit der allgemeinen wirtschaftlichen Verunsicherung nicht noch zusätzlich irritieren. Diese hätten nämlich nach der unsäglichen Reform-Debatte mittlerweile begründete Angst, sich den Arztbesuch irgendwann nicht mehr leisten zu können. Die freiheitliche Gesundheitssprecherin appellierte abschließend an die Verantwortlichen, das Thema Gesundheitsreform unter Berücksichtigung der Oppositionsvorschläge rasch anzugehen.

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