FPÖ Kärnten fordert Infrastruktur-Plan für Kärnten

Wien (OTS) - In den vergangenen sechs Jahren wurden in Kärnten knapp 100 Postämter zugesperrt. "Landes- und Bundespolitiker reden immer davon, wie wichtig und bedeutend der ländliche Raum ist, und sehen tatenlos zu, wie in den einzelnen Tälern Kärntens immer mehr Infrastruktur zerschlagen wird", so der geschäftsführende FPÖ-Landesparteiobmann NAbg. Harald Jannach. "Wir fordern von der Landesregierung endlich ein koordiniertes Vorgehen bei solchen Entwicklungen!"

"Es betrifft ja nicht nur die Postämter, sondern auch Polizeidienststellen, Lebensmittelgeschäfte oder Bahn- und Busverbindungen", so Jannach. Kärnten brauche einen Infrastrukturplan, in dem einmal der derzeitige IST-Bestand festgehalten werde. Die Landesregierung hat in den letzten Jahren -bis auf marktschreierische Protestbekundungen - diese drastische Entwicklung verschlafen. "Für alle möglichen Events werden Millionen ausgegeben, für die in den ländlichen Gegenden wohnende Bevölkerung hat man nur Wortspenden übrig", ärgert sich Jannach.

"Die öffentliche Hand hat - unabhängig von der absoluten Wirtschaftlichkeit - für eine Mindestinfrastruktur zu sorgen. Das betrifft Postämter genauso wie Polizeidienststellen, Lebensmittelgeschäfte oder den öffentlichen Verkehr. In einem Infrastrukturplan soll festgelegt werden, wo das Land Kärnten aus öffentlichen Mitteln Postämter, Lebensmittelgeschäfte, Polizeidienststellen sowie Bahn- bzw. Busverbindungen unterstützen soll", schlägt Jannach vor. Von reinen Lippenbekenntnissen und Protestbekundungen seitens der Landespolitik sei den betroffenen Bürgern nicht geholfen. "Wenn man nicht will, dass immer mehr Menschen aus den Kärntner Tälern in die Ballungszentren abwandern, muss man die notwendige Infrastruktur unterstützen", fordert Jannach ein Maßnahmenpaket zur Erhaltung der ländlichen Infrastruktur.

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