Molterer: "KMU-Paket der EIB positiver Impuls für Wachstum und Beschäftigung in Europa"

30 Milliarden Euro als neue, zusätzliche Kreditlinie der EIB - Verdoppelung der Mittel für Österreich als Ziel

Wien (OTS) - "Mit dem Paket der Europäischen Investitionsbank
(EIB) für kleinere und mittlere Unternehmen stärken wir Wachstum und Beschäftigung in Europa und Österreich. Gerade in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten müssen wir den Zugang zu Krediten für KMU, die das Rückgrat und der Motor der österreichischen Wirtschaft sind, erleichtern. Diese Unternehmen sind besonders betroffen, wenn Liquidität knapper wird. Wir müssen jetzt alles zur Krisenbewältigung und für die Finanzmarkt-Stabilität tun und europäische Antworten bezüglich einer globalen Finanz-Architektur finden", betonte Vizekanzler Finanzminister Wilhelm Molterer nach seinem heutigen Arbeitsgespräch mit EIB-Präsident Philippe Maystadt.

"Die EIB ist ein unverzichtbarer Bestandteil in Europa und ein profunder Partner für europäische und österreichische Unternehmen. Vor allem in der derzeitigen Lage hat die EIB eine besondere Bedeutung, da wir gemeinsam Antworten auf die Finanzmarktkrise geben müssen. Eine positive Wachstums- und Beschäftigungsperspektive in Europa braucht eine gemeinsame Kraftanstrengung zur Stärkung der KMU, die zwei Drittel der unselbständig Beschäftigten umfassen", so der Vizekanzler. Österreich habe bisher jährlich rund 100 Millionen Euro der EIB-Mittel nutzbar gemacht. Diese Mittelnutzung wolle man, aus dem neu zur Verfügung gestellten Paket, nun zumindest verdoppeln. Dazu Molterer: "Die 30 Milliarden Euro, die von der EIB als neue und zusätzliche Kreditlinie zur Verfügung gestellt werden, sind eine wichtige Perspektive für KMUs und damit für den gesamten Wirtschaftsstandort - diese zusätzlichen Mittel werden konkret wachstumsstärkend eingesetzt, wie etwa für Firmen-Erweiterungen. Darüber hinaus wäre ein stärkeres Engagement der EIB in den nächsten Jahren im Bereich Klima- und Energiepolitik zu begrüßen."

Die Europäische Investitionsbank-Gruppe verstärkt und modernisiert ihr Produktangebot besonders für kleine und mittlere Unternehmen in Europa, um diese gerade jetzt zu unterstützen. EIB-Präsident Maystadt betonte, dass es essentiell sei den Unternehmen genügend Liquidität zu geben. "Wir haben die Fonds um 30 Milliarden Euro erhöht und den Zugang sowohl für Banken, als auch Unternehmen deutlich erleichtert. Dadurch ist es uns nun auch möglich den Spielraum für österreichische KMUs deutlich zu vergrößern", so der EIB-Präsident.

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