• 06.11.2008, 12:53:43
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FP-Ebinger: Rasches Handeln in Sachen Orthodoxengesetzt gefordert

Ball liegt nun im Ministerium

Wien, 06.11.2008 (fpd) - Erfreut darüber, dass der von den
Freiheitlichen eingebrachte Antrag im Landtag, auf Änderung des
Orthodoxengesetzes bereits zur Bearbeitung an die zuständige
Ministerin Schmied weitergeleitet wurde, zeigt sich heute der
Kultursprecher der FPÖ-Wien, Landtagsabgeordneter Mag. Gerald
Ebinger.

Es gibt in Österreich 400.000 Orthodoxe, davon 300.000 Serben, der
Rest teile sich auf die immer stärker wachsenden Gruppen der Russen,
Bulgaren, Rumänen und 18.000 Griechen auf. Aus historischen Gründen
ist aber durch das "Orthodoxen Gesetz" 1967 lediglich eine Diözese
durch das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel, nämlich die
griechisch-orthodoxe, anerkannt. Seit 1967 habe sich die
demographische Situation in Österreich allerdings geändert, es gebe
immer mehr Russen und sehr viele Serben. Es besteht daher dringender
rechtlicher Handlungsbedarf von Seiten Österreichs, weil das
Orthodoxen-Gesetz diskriminiert und sich in innerkirchliche
Angelegenheiten einmischt, so Ebinger.

Gerade im Vorfeld des Besuchs des Oberhauptes der russisch-orthodoxen
Kirche, des Moskauer Patriarchen Alexi (Aleksij) II., der im Dezember
auf Einladung von Kardinal Schönborn nach Wien kommt, ist diese
Änderung dringend notwendig. Man darf den bisher gelebten "Akt der
Unhöflichkeit" nicht fortsetzen, meint Ebinger, der daher
abschließend nochmals darauf hinweist wie wichtig ein rasches Handeln
jetzt notwendig ist. Die FPÖ wird sich jedenfalls solange für die
Änderungen einsetzten, bis diese endlich positiv erledigt sind.
(Schluss)paw

Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

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