- 06.11.2008, 10:00:47
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ARBÖ: VW Golf, Skoda Superb, Audi Q5 - beliebteste Autos Österreichs
"Großer Österreichischer Automobil-Preis" zum 25. Mal vergeben - ARBÖ-Umweltpreis für Wiens "Grüne Welle" - Festredner Ex-Bundeskanzler Vranitzky für Maßnahmenpaket gegen Krise
Wien (OTS) - Mit Kaufanreizen für Autokäufer soll gegen die Krise
der Autoindustrie gegengesteuert werden, forderte ARBÖ-Präsident KR
Dr. Heinz Hofer am Mittwoch Abend bei der großen Autogala des ARBÖ.
Festredner Ex-Bundeskanzler Dr. Franz Vranitzky sprach sich für ein
Maßnahmenpaket aus. Vor über 300 Festgästen aus Wirtschaft,
Wissenschaft, Politik, Sport und Medien wurden der VW Golf, der Skoda
Superb und der Audi Q5 mit dem "Großen Österreichischen
Automobil-Preis" ausgezeichnet. Der ARBÖ-Umweltpreis ging an die
Stadt Wien für das Projekt "Grüne Welle". Download der Fotos der
ARBÖ-Autogala heute ab 11 Uhr via www.arboe.at/goeap.
ARBÖ-Präsident: "Megamaschine Auto bewegt die Wirtschaft."
Heuer wurde die Kür zu den beliebtesten Autos der Österreicher
schon zum 25. Mal durchgeführt. ARBÖ-Präsident KR Dr. Heinz Hofer
nutzte die Jubiläumsveranstaltung aber auch für mahnende Worte: "Die
Megamaschine Auto bewegt die Wirtschaft. Wenn sie einmal steht, steht
auch die Wirtschaft und damit stehen Tausende Arbeitslose vor dem
Arbeitsmarktservice." Der ARBÖ-Präsident begrüßte Rettungsaktionen
mit zinsgünstigen Krediten an die Autoindustrie und Anreize für
Autokäufer wie in Deutschland, weil sie die Krise mindern und
letztlich auch den Konsumenten zugute kommt. "Eine staatliche
Verschrottungsprämie wäre genauso ein Absatzimpuls, wie die Rückkehr
zur jährlichen Pickerlüberprüfung und Abgastests", fügte Dr. Heinz
Hofer hinzu. Schließlich emittiert ein einziger Pkw aus den frühen
Anfangsjahren soviel Schadstoffe wie 70 Neuwagen mit neuester
Technik.
Festredner Ex-Bundeskanzler Vranitzky: "Wohldurchdachte
Maßnahmenpakete gegen Krise."
Auch Festredner Ex-Bundeskanzler Dr. Franz Vranitzky wies darauf
hin, dass sich die eindrucksvolle Entwicklung der österreichischen
Fahrzeugindustrie in den bisherigen Monaten der zweiten Jahreshälfte
"dramatisch umgedreht" habe. Auf die Finanzkrise "haben die politisch
Verantwortlichen aktuell richtig reagiert, sie haben auch umgehend
reagiert, um auf den Finanzmärkten klassische Zusammenbrüche nicht
zuzulassen." Jedermann sei es einsichtig, "dass die Arbeit noch lange
nicht getan ist." Nun gehe es darum, "den unausweichlichen
Auswirkungen der Finanzkrise auf die Realwirtschaft durch
wohldurchdachte und inlandswirksame Maßnahmenpakete
entgegenzuarbeiten," unterstrich der Festredner. "Die Politik habe
alle Hände voll zu tun, zu Hause, in Europa, in der Welt", setzte
Vranitzky fort. Die Politik müsse "das Heft in der Hand haben und das
immer wieder absichern". Allerdings bedürfe es "in allen Belangen der
Herstellung des Einverständnisses und der Handlungsabstimmung mit der
Wirtschaft", so Vranitzky. So solle Europa jetzt nicht auf Vorschläge
der neuen amerikanischen Regierung warten, sondern selber so rasch
wie möglich ein eigenes Paket entwickeln, um mit der neuen
amerikanischen Regierung gut vorbereitet und zielorientiert
verhandeln zu können.
VW Golf, Skoda Superb und Audi Q5
Zurück zur glanzvollen Autogala des ARBÖ und den strahlenden
Siegern des "Großen Österreichische Automobil-Preises": VW Golf,
Skoda Superb und Audi Q5. Gewählt wurden diese von den 54 Mitgliedern
der kompetent und prominent besetzten Fachjury, der führende
Motorsportler, Motorjournalisten und Persönlichkeiten des
öffentlichen Lebens angehören - und die Tausenden Leser des
ARBÖ-Klubjournals FREIE FAHRT.
Der VW Golf erreichte in der Kategorie "Start" (günstigster
Verkaufspreis eines Automodells laut Preisliste bis 20.000 Euro) 115
von 189 möglichen Punkten und ging somit als Erster über die
Ziellinie. Peter Stuppacher, Generalsekretär des ARBÖ, überreichte
die Auszeichnung an Heinz Slesak, Geschäftsführer Porsche Austria,
und Andrea Foisner, VW Markenleiterin Porsche Austria.
77 Punkte verhalfen dem Skoda Superb in der Kategorie "Medium"
(20.001 bis 40.000 Euro) zum Platz auf dem Siegespodest. Aus den
Händen des geschäftsführenden Vizepräsidenten des ARBÖ, Dr. Herbert
Grundtner nahmen Fred Kappler, Vorstand für Vertrieb und Marketing
von Skoda, sowie Max Egger, Geschäftsführer Intercar Austria - Skoda
Importeur Österreich, den Preis entgegen.
In der Kategorie "Premium" (von 40.001 bis 60.000 Euro) holte sich
der Audi Q5 mit 130 Punkten die Goldmedaille. Überreicht wurde die
Auszeichnung von KR Dr. Heinz Hofer, Präsident des ARBÖ, an Wayne
Griffiths, Audi Exportleiter Europa und Richard Mieling, Audi
Markenleiter Porsche Austria.
Von der Bedeutung für die Automobilindustrie lässt sich die
Auszeichnung von ARBÖ und FREIE FAHRT (wird seit 1984 jährlich
vergeben) mit dem deutschen "Goldenen Lenkrad" oder dem Bewerb zum
"Car of the Year" in Japan vergleichen. Es handelt sich um eine
österreichische Autowahl mit internationaler Strahlkraft. Leo Musil,
Geschäftsführer des ARBÖ und zum 25. Mal Organisator des "Großen
Österreichischen Automobil-Preises" räumte ein, dass er vor 25 Jahren
nicht zu träumen gewagte hätte, dass sich dieser Preis zu einem
"unbestechlichen Wegweiser für Autokäufer entwickeln würde, um aus
der Fülle des Angebots zu wählen".
ARBÖ-Umweltpreis 2008 geht an die Stadt Wien für das Projekt
"Grüne Welle"
Der begehrte Umweltpreis des ARBÖ ging heuer für eine
beispielhafte Umweltoffensive an die Stadt Wien: Im Rahmen eines
ambitionierten Projektes wird eine "Grüne Welle" auf 30
Hauptverkehrsrouten in der Stadt für flüssigen und damit
umweltfreundlichen Verkehr sorgen. Auf diesen Hauptverkehrsrouten
sollen bis 2013 alle 1.200 Verkehrsampeln Wiens so umgestellt sein,
dass der Verkehr flüssiger und umweltfreundlicher läuft. Die
Verflüssigung des Straßenverkehrs in Ballungszentren bringt im
Vergleich zu einer Temporeduktion ein Vielfaches an Einsparungen.
Leo Musil, Geschäftsführer des ARBÖ, übergab den Preis an den
Wiener Verkehrsstadtrat Dipl.-Ing. Rudolf Schicker und an die
Leiterin der Magistratsabteilung 33 (Wien leuchtet), Senatsrätin
Dipl.-Ing. Susanne Lettner, MBA.
Rückfragehinweis:
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