"Vorarlberger Nachrichten" Kommentar: "Der Wechsel macht Hoffnung" (Von Kurt Horwitz)

Ausgabe vom 06.11.2008

Wien (OTS) - Den politischen Wechsel hat Barack Obama versprochen, und mit diesem Slogan hat er einen Erdrutschsieg erzielt. Die Erwartungen an den nächsten US-Präsidenten sind jetzt umso höher. Ob Obama ihnen gerecht werden kann, muss sich erst zeigen. Seine Landsleute und die ganze Welt erhoffen sich Erfolge im Kampf gegen Weltfinanz- und Weltwirtschaftskrise, gegen Arbeitslosigkeit und Armut.
Wenn die Zukunft ungewiss ist, blickt man gerne in die Vergangenheit. Da drängt sich gleich mehrfach der Vergleich mit John F. Kennedy auf:
"Fragt nicht, was die Regierung für Euch tun kann; fragt, was Ihr für das Land tun könnt", hat er gesagt. Genau das gilt auch heute, und keineswegs nur für die USA.
"Ihr könnt es ändern", hat Obama seinen Mitbürgern immer wieder zugerufen und damit um ihre Stimmen geworben. Jetzt hat dieser Satz zusätzliche Bedeutung gewonnen. Der Präsident kann zwar die Richtung vorgeben und mit seinem Charisma Mut machen. Die wirkliche Veränderung muss an der Basis passieren.
Wunder darf man sich von dem Wechsel im Weißen Haus weder für Amerika noch sonst wo erwarten. Man kann nur hoffen, dass die Aufbruchstimmung anhält, die Barack den Erfolg gebracht hat. Das allein wäre schon politisch wie wirtschaftlich eine gute Basis für die Veränderung zum Besseren.

Rückfragen & Kontakt:

Vorarlberger Nachrichten
Chefredaktion
Tel.: 0664/80588382

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PVN0001