LR Dobernig: Kompetenzzentrum für Automobil- und Industrieelektronik (KAI) wird ausgebaut!

Beschlüsse der Landesregierung sorgen für Konjunkturbelebung - Erleichterungen für Förderungswerber in neuen KWF-Richtlinien

Klagenfurt (OTS) - Nach den einstimmigen Beschlüssen in der gestrigen Regierungssitzung betreffend die Erweiterung der Produktionsstätte der Unternehmensgruppe Kohlbach, die Unterstützung für das Hotelprojekt "Stift St. Georgen am Längsee" und eine neue verkehrliche und infrastrukturelle Erschließung im Zusammenhang mit dem Projekt "Alplog Süd" in Fürnitz, weist Finanzlandesrat Harald Dobernig heute, Mittwoch, auf weitere konjunkturbelebende Maßnahmen in Kärnten hin.

So wird das im Jahr 2005 gegründete Kompetenzzentrum für Automobil-und Industrieelektronik (KAI) zu einem K1-Zentrum "KAI_plus" ausgebaut und beim Kompetenzzentrenprogramm COMET-2 eingereicht. Von der Landesregierung wurde einstimmig der Absichtserklärung des KWF-Kuratoriums die Zustimmung erteilt, dieses Projekt seitens des Landes bei Gesamtprojektkosten von 18 Millionen Euro mit einem KWF-Zuschuss in Höhe von 3 Millionen Euro zu fördern.

Das KAI ist neben den Lakeside Laps und dem CTR die dritte wichtige Forschungseinrichtung Kärntens. Eine wissenschaftliche Evaluierung durch die Christian Doppler Forschungsgesellschaft ergab, dass das KAI eine einmalige Kompetenz darstellt und eine Förderung über die ersten 4 Jahre hinaus sinnvoll ist. "Das KAI hat ein Alleinstellungsmerkmal in Europa. Das neue Forschungsprojekt wird auch die Kärntner Konsortialpartner Infineon und Flextronics entscheidend stärken", so Landesrat Harald Dobernig, der auf die Erfolge Kärntens im Bereich der Forschung und Entwicklung hinweist. "Über 20.000 Arbeitsplätze im Technologiebereich sind der Beweis für unsere hervorragende Qualität als Wirtschaftsstandort." Gerade Infineon habe angekündigt, in Kärnten die Zahl der Arbeitsplätze im Forschungs- und Entwicklungsbereich von 300 auf 650 erhöhen zu wollen. Darunter würden dreißig Arbeitsplätze in einem neuen Kompetenzzentrum in Villach im Bereich der Spannungswandler ("DC/DC") entstehen, wofür es bereits eine Förderzusage des Bundes gebe.

Weiters gibt Dobernig bekannt, dass der KWF alle Richtlinien, Programme und AGBs überarbeitet und an die EU-Rechtsgrundlage nach der neuen Gruppenfreistellungsverordnung angepasst hat. Die Landesregierung hat diesen Änderungen ihre Zustimmung erteilt. Neben diesen EU-rechtlichen Änderungen wurden Erleichterungen für die Förderungswerber in die Richtlinien aufgenommen. "Neben einer Reihe von Verfahrenserleichterungen kommt es zu einer Erhöhung der maximalen Förderhöhe außerhalb des Regionalfördergebietes", so der Finanzlanderat. Bei kleinen Unternehmen wird die Förderung von 15 auf 20 Prozent erhöht, bei mittleren Unternehmen von 7,5 auf 10 Prozent.

"Diese Erhöhung der Förderungen wird für kräftige Impulse in der Kärntner Wirtschaft sorgen. Wir sichern damit bestehende und schaffen neue Arbeitsplätze", so der Finanzreferent. Dazu trägt auch die Erhöhung des Haftungsrahmens im Rahmen der KWF-Richtlinie für die Übernahme von Bürgschaften durch das Land Kärnten für Offensivmaßnahmen im Bereich KMU bei. "Aufgrund der konjunkturellen Lage haben wir uns für eine Erhöhung des Haftungsrahmens von 10,5 auf 13,5 Millionen Euro entschlossen", so Dobernig abschließend.

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