"WasserLeben" erfrischte Region Millstätter See

LH Dörfler präsentierte mit Projektverantwortlichen ausgezeichnete Bilanz: Fast 200.000 Besucher, hohe Zufriedenheit

Klagenfurt (LPD) - Im dritten Teil der "Kärnten wasser.reich"-Trilogie sprudelt die Erlebnisreise rund um den Millstätter See. Und das tut sie in den sechs teilnehmenden Gemeinden sehr erfolgreich, wie die Besucherzahlen und eine Studie zur Besucherzufriedenheit unterstreichen. Fast 200.000 Menschen haben heuer die Attraktionen von "WasserLeben" besucht. Auf einer Skala von eins bis sechs haben die Befragten den Ausflugszielen die ausgezeichnete Durchschnittsnote 1,72 gegeben, 97 Prozent wollen "WasserLeben" weiterempfehlen. In einer Pressekonferenz im Schloss Velden wurden die Erfolgszahlen heute, Mittwoch, präsentiert.

Tourismusreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler strich das große Potential des Wasserthemas für Kärnten hervor. Er dankte auch allen Bürgermeistern, Gemeindevertretern und Touristikern der Region für ihren Einsatz. So hätten sich einige Attraktionen vom Erfolg her sogar über den Plan entwickelt. Aus den Gemeinden hat Dörfler zahlreiche positive Rückmeldungen bekommen. Von weit übertroffenen Zielen oder wiederbelebten Geschäftslokalen sei darin die Rede gewesen. Er freut sich daher schon auf das Jahr 2009, in dem "WasserLeben" weitergeht. Erstmals gebe es heuer aber auch ein Winterprogramm mit vielen Adventinitiativen rund um den Millstätter See. Laut Dörfler wurden vom Land in "WasserLeben" insgesamt sechs Mio. Euro investiert, davon 3,8 Mio. nachhaltig in die Infrastruktur. Hinzu kommen noch zwei weitere Millionen an privatem Mitteleinsatz.

Dörfler erinnerte auch daran, dass "Kärnten wasser.reich" auf eine Initiative des verstorbenen Landeshauptmannes Jörg Haider zurückgeht: "Er hat die Idee aus der Natur mitgenommen." Die Erlebnisreise ist für Dörfler mit dem dritten Teil der Trilogie noch nicht abgeschlossen. "Das Buch des Wassers wird noch weitere Seiten bekommen", versprach er.

Der Chef der Kärnten Werbung, Werner Bilgram, nannte einige konkrete Zahlen. So habe "WasserLeben" mit über 60 Prozent einen hohen Anteil an Nächtigungstouristen - und das quer durch alle Unterkunftsarten. Ganze 70 Prozent der Besucher wollen wiederkommen. Bilgram sprach von einem Gesamtwerbewert von drei Mio. Euro, davon 1,67 Mio. Euro nur durch Medienberichte. Die Berichte hätten ohne Internet eine Gesamtauflagezahl von 34. Mio. Stück gehabt. Kernzielgruppen der Marketingaktivitäten seien die Deutschen, Österreicher und Italiener. Dabei gehe es um die drei Säulen Kultur, aktiv in der Natur und Erlebnisse. Neben den verschiedensten Marketingaktivitäten bringen auch über 80 ausgebildete Wasserbotschafter das Thema den Gästen und Einheimischen näher. Bilgram kündigte ein weiteres interessantes Projekt an: Sechs Filmteams sollen demnächst um den besten "Kärnten wasser.reich"-Film rittern.

Maria Theresia Wilhelm von der Millstätter See Tourismus GmbH (MTG) sagte, dass man mit dem Wasserthema auch neue Begegnungsqualitäten habe schaffen wollen und zwar zwischen den Menschen, zwischen Menschen und der Natur und zwischen Menschen und dem See. "See- und Bergberührungen" seien ein zentrales Marketingthema gewesen, beworben habe man neben Deutschland, Österreich und Italien auch Nord- und Osteuropa, insbesondere Ungarn, Polen, oder als neuen Markt Rumänien. Mit den sieben Lichtsegeln rund um den See ist laut Wilhelm auch die Architektur in die Erlebnisreise eingeflossen. So seien eine neue Ästhetik und neue Stimmungsbilder entstanden. Für die Adventzeit kündigte die MTG-Geschäftsführerin u.a. einen ganz mit Granatsteinen geschmückten Christbaum, einen Christbaumwald im See und mehrere Schwerpunkte für Kinder an.

Der Gastronom Emanuel Stadler sprach sehr begeistert über das Granatium in Radenthein. Es hat mit 40.000 Besuchern das beste Ergebnis aller Attraktionen erzielt. Und dieses Projekt hat für Stadler ein "unheimliches Potential", was vor allem auch auf das persönliche Engagement der Mitarbeiter zurückzuführen sei. "WasserLeben" habe der "Nockstadt" wichtige Impulse gebracht. "Früher sind die Gäste meist um uns herum gefahren." Stadler machte aber auch klar, dass "Granatium und Radenthein eins sind". Er will das Projekt auf den ganzen Ort ausbreiten, Vereine und Betriebe eng einbinden.

Infos unter www.wasserreich.at

Hinweis: Am 21. Dezember 2008 ist das "Sagamundo" in Döbriach Schauplatz eines "Licht ins Dunkel"-Aktionstages. Der Reinerlös der Initiative von Landestourismusdirektorin Mares Rossmann geht an "pro mente" in Spittal.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL0002