Rohr: Diskussion um neuen Reaktor in Krsko beenden

LH-Stv. Rohr fordert die Bundesregierung anlässlich der angekündigten Volksabstimmung in Slowenien auf, sich klar hinter Kärnten und gegen einen Ausbau von Krsko zu stellen.

Klagenfurt (SP-KTN) - Kritisch sieht LH-Stv. Reinhart Rohr die wieder entflammte Diskussion um den Ausbau des slowenischen Atomkraftwerkes Krsko. "Es muss alles unternommen werden, um diese Diskussion zu beenden. Hier ist die Bundesregierung gefordert, sich mit Nachdruck gegen den Bau eines zweiten Reaktorblockes und die Verlängerung der Betriebszeit auf 20 Jahre zu stellen", sagt Rohr. Besonders der Aspekt Sicherheit sei aus Kärntner Sicht besorgniserregend. "Erst im August ist in einem Kraftwerk in Fleurus in Belgien Radioaktivität ausgetreten. Vor solchen Zwischenfällen sind nicht einmal die modernsten Werke gefeit", so Rohr.

Man solle nicht eine gute Nachbarschaft belasten sondern vielmehr in Projekte zur Nutzung von Öko-Energie investieren. In diese Richtung werde bereits im Rahmen von EU-Interreg Projekten gemeinsam mit der Steiermark und auch Slowenien gearbeitet. "Mit der Diskussion um den Ausbau von Krsko werden diese Projekte ins Lächerliche gezogen", sagt Rohr. Es gäbe viele gemeinsame Interessenslagen, die Potential für eine gute Entwicklung der Region in sich tragen. Mit solchen Begehrlichkeiten würde die Bereitschaft zur Zusammenarbeit eingedämmt werden, so Rohr.

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