FP-Schock: Jugendkriminalität nimmt unglaubliches Ausmaß an

Strafverschärfung der Jugendgerichtsbarkeit weiterhin gefordert!

Wien, 05.11.2008 (fpd) - Der Anstieg der Jugendkriminalität vor allem in Wien, ist mehr als besorgniserregend und es besteht akuter Handlungsbedarf. Der jüngste Fall eines 16-jährigen Jugendlichen, der auf offener Straße und am helllichten Tag mitten in Favoriten zusammengeschlagen wurde, bestätigt einmal mehr wovor die FPÖ seit langem warnt. Die gefährliche Sicherheitslage in verschiedenen Teilen Wiens nimmt unglaubliche Ausmaße an. Ob es sich um Gewalt in der Schule, Bandenterror - wie im jüngsten Fall - oder Einzeltäter handelt - all diese Vorkommnisse gehören in manchen Bezirken Wiens bereits zur Tagesordnung, so der Klubobmann der FPÖ-Wien, der auch Bezirksparteiobmann im Bezirk Favoriten ist, LAbg. DDr. Eduard Schock.

Die Gewalttaten der Jugendlichen steigen nicht nur quantitativ an, sondern haben auch an Brutalität und Rücksichtslosigkeit zugenommen. Alleine im ersten Halbjahr 2008 hat es um 30 Prozent mehr Anzeigen wegen Körperverletzung und Diebstahl gegeben. Es ist daher höchst an der Zeit eine tabulose Erforschung und Bekämpfung der Gründe anzugehen. Aussagen von Häupl, wonach Wien auf eine erfolgreiche Prävention setzt, können ja wohl nur ein schlechter Scherz sein, wenn man doch zeitgleich nachweisen kann, dass die Anzeigen gestiegen sind, so Schock.

Schönreden, Vertuschen oder Verschleiern von Tatsachen - nur weil es der SPÖ mal wieder nicht in den politischen Kram passt - sind sicherlich nicht die Lösung des Problems. Schon seit langem weist die Wiener FPÖ auf die besorgniserregende Situation hin und hat dazu auch schon einige Vorschläge geliefert, von Förderungsmaßnahmen für Familien, mehr Schulpsychologen und mehr Angebote zum Aggressionsabbau, wie Sport und Musik in den Schulen bis zur verstärkten Opferhilfe. Statt also mit unrichtigem Geschwafel, wonach in Wien erfolgreich auf Prävention gesetzt werde, Gott und der Welt auf die Nerven zu gehen, sollte Häupl lieber Maßnahmen gegen die um sich greifende Brutalität unter Jugendlichen setzen, so Schock abschließend. (Schluss) paw

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