FP-Schock: Verpflichtende Gesundheitskontrollen im Bereich Gastronomie und Lebensmittelhandel gefordert!

TBC darf keine Chance haben

Wien, 05-11-2008 (fpd) - Nachdem jüngst aufgetauchten Tuberkulose-Fall in Wien Favoriten, der unter anderem zur Gefahr von mindestens 100 Kindern werden könnte, sei es nun an der Zeit schnellstens verpflichtende Gesundheitskontrollen für Angestellte im Bereich Gastronomie und Lebensmittelhandel einzuführen, fordert heute der Klubobmann der FPÖ Wien, DDr. Eduard Schock.

Strengere Überprüfungen seien dringend von Nöten, da sich mittlerweile klar herauskristallisiere, dass die TBC-Gefahr heute größer sei denn je. Bereits seit 2003 sei gerade in Wien ein erheblicher Anstieg an multiresistenter Tuberkulose zu verzeichnen, die nicht länger verkannt werden dürfe. Die permanenten Vertuschungs-und Schönfärbereiversuche der SPÖ könnten an dieser Tatsache nicht rütteln. Auf Grund der Untätigkeit der Rathausroten und der Scheuklappen, die diese zu tragen scheinen, sei aber nun der Fall eingetreten, dass in einem Hort in Favoriten, in der Herzgasse zumindest 100 Kinder einer möglichen TBC-Ansteckung ausgesetzt und eventuell auch infiziert wurden. Es sei auch ein Skandal, dass die Eltern erst jetzt über eine mögliche Infektion ihrer Kinder informiert wurden, obwohl der Fall bereits seit September bekannt sei, zeigt sich Schock verärgert.

Hätte man bereits im Frühjahr, als der erste TBC-Fall aufgedeckt wurde, reagiert und alle Angestellten ordnungsgemäß untersucht, wäre der zweite Fall verhinderbar gewesen und damit auch, dass nun 100 Kinder und ihre Eltern vor den Untersuchungsergebnissen zu bangen haben. Dies müsse jetzt auch für die SPÖ Grund genug sein endlich zu handeln und das Problem nicht weiter herunterzuspielen. Die Einführung von regelmäßigen, am besten halbjährlichen Gesundheitskontrollen im Bereich Gastronomie und Lebensmittelhandel, in denen unter anderem auch nach TBC untersucht werden müsse, sei daher unumgänglich, so Schock abschließend. (Schluss) hn

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0009