Flächenwidmungen - SP-Hora: "Zuständiger Gemeinderatsausschuss genehmigt Flächenwidmung für Neubau der Wirtschaftsuni beim Prater"

Wien (SPW-K) - Grünes Licht für den Neubau der Wirtschaftsuniversität bei der Messe Wien hat der Gemeinderatsausschuss für Stadtentwicklung gegeben: "Südlich der Messe Wien soll entlang der Südportalstraße der neue Universitätscampus entstehen. Die Widmung entspricht genau dem Ergebnis des Architekturwettbewerbs", berichtet der Vorsitzende des Ausschusses, SP-Gemeinderat Karlheinz Hora. Auch soll ein Hotel beim östlichen Eingang des Wurstelpraters am Wurstelplatz ermöglicht werden. "Das Zielpublikum dieses Hotels sollen nicht nur Praterbesucher sein, auch Messe- und Kongressbesuchern sowie Gastprofessoren der Wirtschaftsuniversität sollen eine attraktive, leicht erreichbare Unterkunft zur Verfügung stehen", sagt Hora.

Ebenfalls mehrheitlich beschlossen wurde eine Bestandssicherung des Gymnasiums in der Leopoldstädter Zirkusgasse. Auf die Erweiterungsflächen wurde zugunsten der dort befindlichen MieterInnen der Wohnhäuser verzichtet, da kein Bedarf für einen Vergrößerung des Gymnasiums besteht. "Viel wichtiger als die Erweiterung dieses Standorts sind neue AHS-Standorte in Floridsdorf und der Donaustadt", sagt Hora. Im Fall einer Erweiterung des Gymnasiums Zirkusgasse hätten die Mieter ausquartiert und die Wohnhäuser abgerissen werden müssen.

Vollkommen unverständlich ist für Hora das Nein der Grünen zu beiden Flächenwidmungen: "Bisher waren die Grünen so gut wie gegen jede Flächenwidmungsänderung bei denen es um Wohnbauten gegangen ist. Dadurch sind Gretner und Co auch mitverantwortlich für die steigenden Mietpreise. Erstmals stellen sich die Grünen nun auch gegen Bildungseinrichtungen und nehmen sogar in Kauf, die Menschen rund um das Gymnasium Zirkusgasse ihrer Wohnungen zu berauben. Davon, dass die Grünen AHS-Schüler lieber pendelnder Weise in der Straßenbahn sehen statt in den Klassen einer nahegelegenen Schule, möchte ich gar nicht reden", kritisiert Karlheinz Hora die Grünen. Die SPÖ werde jedenfalls weiterhin ihre Verantwortung gegenüber den Menschen dieser Stadt uneingeschränkt wahrnehmen. Die im Ausschuss beschlossenen Flächenwidmungen müssen noch vom Gemeinderat bestätigt werden. (Schluss)

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