Rotkreuz-Hilfe für Flüchtlinge im Kongo

Wien/Kinshasa (Rotes Kreuz) - Seit dem jüngsten Aufflammen der Kämpfe in der kongolesischen Provinz Nord Kivu ist das Rote Kreuz im Dauereinsatz. Heute begann die Verteilung von 365 Tonnen Nahrungsmittel an Flüchtlinge in Kibati nahe der Provinzhauptstadt Goma. Damit können 65.000 Vertriebene für die nächsten zehn Tage versorgt werden.
In der vergangenen Woche hat das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) gemeinsam mit zahlreichen Freiwilligen des kongolesischen Roten Kreuzes täglich 60.000 Liter Wasser an die Flüchtlinge verteilt.
"Die humanitäre Situation im Kongo ist nach wie vor besorgniserregend", sagt Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes. "Am dringendsten benötigen die betroffenen Menschen Wasser, Nahrungsmittel und medizinische Hilfe. Derzeit arbeitet ein chirurgisches Team des Roten Kreuzes in Goma." Das IKRK fordert die Konfliktparteien zur Einhaltung des Internationalen Völkerrechts auf.

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