E-Control: Geringer Stromverbrauch des Vorjahres bedingt durch unverhältnismäßig warmes 1.Quartal 2007

Wien (OTS) - Der am Dienstag veröffentlichte vergleichsweise geringe Stromverbrauch von 0,7% für das Jahr 2007 resultiert aus einem unverhältnismäßig warmen 1. Quartal 2007 - Der Stromverbrauchsrückgang betrug alleine in den Monaten Jänner, Februar und März 2007 rund 725 GWh (4%)

Laut Aufzeichnungen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) waren die Temperaturen in den Monaten Jänner, Februar und März 2007 deutlich höher als in den Jahren zuvor. Der Jänner war der wärmste seit Bestehen der Aufzeichnungen der ZAMG. "Diese hohen Temperaturen während der stärksten Heizperiode bedingen naturgemäß einen Rückgang des Stromverbrauchs", so Walter Boltz, Geschäftsführer der E-Control GmbH. Mit 4% bzw. rund 725 GWh Rückgang in diesem Zeitraum war für das ganze Jahr 2007 ein enormer Dämpfungseffekt gegeben. Stromverbrauchszuwächse wurden ab Mai 2007 verzeichnet, ab November 2007 konnte der Verbrauchsrückgang des ersten Quartals wieder aufgeholt werden. Insgesamt betrachtet, verzeichnet die E-Control im 2., 3. und 4. Quartal 2007 einen Zuwachs von rund 1.200 GWh. Im Vergleich: Im Jahr 2006 betrug der Gesamtzuwachs rund 1.560 GWh. "Betrachtet man das Jahr 2007 in seiner Gesamtheit, muss man feststellen, dass der sehr geringe Stromverbrauch in den ersten 3 Monaten den insgesamt geringen Stromverbrauch des Jahres 2007 bedingte. Hätten die Temperaturen des ersten Quartals 2007 dem langjährigen Mittel entsprochen, wären zusätzlich zwischen 350 GWh bis 400 GWh mehr elektrische Energie verbraucht worden. Damit hätte der Verbrauchszuwachs ziemlich exakt dem des Vorjahres entsprochen", so Boltz abschließend.

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