Stellungnahme des Samariterbundes zu den Vorwürfen des ÖVP-Gesundheitssprechers

Samariterbund zeigt sich befremdet über die Attacken bezüglich der Situation im Burgenland

Wien (OTS) - Neuerlich gab es massive Kritik und Vorwürfe von ÖVP-Gesundheitssprecher Mag. Werner Gradwohl bezüglich des Angebotes des Samariterbundes, im Burgenland seine Leistungen auszudehnen. Samariterbund Burgenland-Geschäftsführer Wolfgang Dihanits: "Ich frage mich, welche Absichten hinter diesen Angriffen stecken. Einer Kooperation und gemeinsamen Vorgehensweise sind solche Aussagen, die nicht der Wahrheit entsprechen, sicher nicht dienlich."

Völlig absurd sei der Vorwurf, der Samariterbund sei schuld an der finanziellen Misere des Marktbegleiters. "Wenn wir als Unternehmen ökonomisch denken und handeln, und diese Kostenersparnis an den Kunden weitergeben, sollten wir dafür nicht auch noch kritisiert werden. Der Samariterbund ist bereit, im Sinne der betroffenen Menschen Verantwortung zu übernehmen. Wir stehen nach wie vor für eine Kooperation mit dem Roten Kreuz zur Verfügung. Da unser Marktbegleiter aber bisher nicht dazu bereit war, müssen wir unseren Standpunkt zum Wohle der Bevölkerung verdeutlichen."

ASBÖ-Präsident Franz Schnabl stellt zur Vorhaltung des ÖVP-Gesundheitssprechers, der Samariterbund sei eine Vorfeldorganisation der SPÖ, klar: "Wir verleugnen unsere Herkunft nicht; Tatsache ist aber, dass wir politisch und konfessionell unabhängig agieren und für jeden Menschen - egal welcher Nation, Religion oder politischer Überzeugung er angehört - schon seit Jahrzehnten mit höchstem Einsatz "Hilfe von Mensch zu Mensch" leisten."

Zum Vorwurf, dass der ASB sich die "Rosinen" aus dem Kuchen pickt, meint Franz Schnabl: "Wir sind dort, wo die Bevölkerung unsere Hilfe braucht und das auch unter schwierigsten Bedingungen, wie wir sie etwa in Tirol vorfinden. Ich denke, statt Grabenkämpfe zu führen, sollten wir im Sinne der Bevölkerung handeln, den tausenden ehrenamtlichen MitarbeiterInnen in ganz Österreich für ihren großartigen Einsatz danken und sie bestmöglich unterstützen. Im übrigen verwundert es mich, dass sich die ÖVP als wirtschaftsliberale Partei derartig gegen einen Mitbewerber am Markt sträubt."

Der Samariterbund Burgenland könnte in sechs bis zwölf Monaten sämtliche Leistungen einer Rettungsorganisation flächendeckend im Burgenland anbieten. Derzeit gibt es drei Stützpunkte in Andau, Hornstein und Weppersdorf, wo der Samariterbund mit einem Pflegekompetenzzentrum auch hohe Kompetenz im Bereich der sozialen Dienstleistungen zeigt.

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