25 Jahre AK-Wissenschaftspreis: Praktischer Nutzen größer denn je

Linz (OTS) - Seit 1983 zeichnet die AK Oberösterreich wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit Forschungen im Interesse der Arbeitnehmer/-innen befassen, mit dem Wissenschaftspreis aus. Zum 25-Jahr-Jubiläum stand der Preis erstmals unter einem speziellen Thema - nämlich "Herausforderungen im österreichischen Gesundheitssystem". Die drei ausgezeichneten Arbeiten liefern wichtige Grundlagen für die interessenpolitische Arbeit der AK im Bereich Gesundheitspolitik.

109 Arbeiten von 122 Preisträgern/-innen wurden in den letzten 25 Jahren mit dem AK-Wissenschaftspreis ausgezeichnet, wobei sich zuletzt immer mehr Frauen als Männer unter den Preisträgern/-innen befanden. So auch in diesem Jahr: Mit ihren Arbeiten zu den Themen "Sozialbetrug - Gegenmaßnahmen in der österreichischen Rechtsordnung", ""KundInnenprozessanalyse in der ambulanten Rehabilitation" und den "Arbeits- und Lebensbedingungen irregulär beschäftigter Migrantinnen in der häuslichen Pflege" konnten heuer die aus Lohnsburg stammende Dr.in Johanna Eitzinger, die in Gunskirchen aufgewachsene Mag.a Annette Hummer und die gebürtige Polin Mag.a Sandra Gendera das Rennen um den AK-Wissenschaftspreis für sich entscheiden. Insgesamt wurden 50 Arbeiten eingereicht.

"Das Thema Gesundheit ist für unsere Mitglieder ein zentrales Anliegen. Die eingereichten Arbeiten liefern uns wichtige Informationen, um unsere interessenpolitische Forderungen in diesem Bereich wissenschaftlich zu stützen und somit politische Änderungen im Sinne der Arbeitnehmer/-innen zu erreichen", sagte AK-Präsident Johann Kalliauer, der den drei Preisträgerinnen ihre Auszeichnungen gestern an der Johannes Kepler Universität Linz überreichte. Als Preisgeld für ihre Arbeiten erhielten die drei Jungwissenschafterinnen jeweils 3000 Euro.

Für den Wissenschaftspreis 2009, der unter dem Thema "Soziale Gerechtigkeit in Österreich" steht, läuft die Bewerbungsfrist bereits wieder. Einreichungen können bis 30. Juni 2009 bei der AK OÖ, (ab 9. Dezember wieder) Volksgartenstraße 40, Abteilung Wissenschafts- und Forschungsmanagement, eingebracht werden.

Fotos zu den Preisträgerinnen 2008 und Details zu ihren Arbeiten sowie zum Wissenschaftspreis 2009 gibt es unter www.arbeiterkammer.com im Internet.

Rückfragen & Kontakt:

Arbeiterkammer Oberösterreich
Kommunikation
Sabine Naderer
Tel.: (0732) 6906-2178
presse@akooe.at
http://www.arbeiterkammer.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKO0001