GLOBAL 2000 warnt: Der Uranabbau kehrt nach Europa zurück

Ausstellungseröffnung zum Thema Uranabbau in Wien

Wien (OTS) - Die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 warnt am heutigen dreißigjährigen Jubiläum von Österreichs "Nein zu Zwentendorf" vor einer Rückkehr des Uranabbaus nach Europa. In Kooperation mit der Stadt Wien, der Wiener Umweltanwaltschaft, dem Ökologie-Institut und weiteren Partnern findet heute um 11:00 Uhr die Eröffnung einer Ausstellung zu diesem Thema in der Wiener Umweltanwaltschaft statt. Silva Herrmann, Anti-Atom-Sprecherin von GLOBAL 2000: "Die Mär von der sauberen Atomkraft bekommt bei genauerem Hinsehen schnell schmutzige Flecken. Und: Das Risiko der Atomkraft für Gesundheit und Umwelt beginnt bereits beim Abbau des Rohstoffs Uran."

Europas Atomkraftwerke werden bisher mit Uran aus Kanada, den Nachfolgestaaten der Sowjetunion, dem Niger und Australien betrieben. Weil Uranreserven weltweit geringer werden, erscheinen die europäischen Vorkommen für den Abbau wieder interessanter. Uranabbaumöglichkeiten werden etwa in Tschechien, der Slowakei und Ungarn exploriert. "Eine mögliche Wiederaufnahme der Uranförderungen ginge auf Kosten von Umwelt und Gesundheit in diesen Ländern", warnt Herrmann.

Die Ausstellung "The Return of Uranium Mining to Europe" wurde erstellt durch das Österreichische Ökologie Institut, die Umweltschutzorganisationen Calla (Tschechische Republik) und Energiaklub (Ungarn) und unterstützt von GLOBAL 2000.

Nähere Informationen unter www.global2000.at

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GLOBAL 2000 Anti-Atom-Sprecherin: Silva Herrmann, Tel.: 0699/14 2000 17, E-Mail: silva.herrmann@global2000.at

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