FP-Schock: Begabte Zuwanderer bekommen in Wien Förderungen - begabte Österreicher nichts!

Ungleichbehandlung der besonderen Art

Wien, 05-11-2008 (fpd) - Es sei eine Ungleichbehandlung der besonderen Art, wenn es nun für in Wien lebende begabte Zuwandererkinder Förderungen in der Höhe von monatlich hundert Euro, plus zusätzlich eine PC-Grundausstattung mit Internetanschluss von der Crespo Foundation mit der Initiative "START - Schülerstipendien für begabte Zuwanderer" gebe, während österreichische Schülerinnen und Schüler durch die Finger schauen, so heute der Klubobmann der FPÖ Wien, DDr. Eduard Schock in einer Reaktion.

Zweifelsfrei sei es heutzutage notwendig, dass gerade Kinder in höheren Schulstufen auf einen PC mit Internetanschluss angewiesen seien. Einheimische Wiener Familien müssten für einen solchen allerdings, unabhängig ihres Finanzstatus, selbst aufkommen, während Zuwanderer von "START" einen Computer zur Verfügung gestellt bekommen. Des weiteren sollen nicht-österreichische Kinder eine Unterstützung von 100 Euro im Monat für diverse Schulutensilien und dergleichen erhalten. Auch werden extra Rhetorikkurse und vieles mehr angeboten. Insgesamt würden im Jahr 2008 zehn Stipendien unter der Voraussetzung, dass es sich um leistungsstarke und gesellschaftlich engagierte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund handelt, vergeben, so Schock.

Da die Initiative der Crespo Foundation "START" unter anderem auch Unterstützung von der Wirtschaftskammer Wien und dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur findet, stelle sich nun die Frage, ob ein solches Vorhaben bzw. Sponsoring auch für Inländerkinder aus einkommensschwachen Familien in Planung sei. Vor allem Bildungsministerin Schmied spreche immerhin sehr löblich davon, dass die Schaffung von Chancengleichheit ihrer Politik entspreche. Außerdem verfolge sie das Ziel, die Talente jener Kinder, die aus unteren sozialen Schichten kommen, mehr zu fördern. Die Ministerin sei daher darauf aufmerksam gemacht, dass es auch viele einheimische Wiener Familien gebe, die ihren Kindern, auf Grund ihrer schlechten finanziellen Lage, keine höhere Schulausbildung ermöglichen könnten. Auch in diesen Familien würden etliche Talente verloren gehen, so Schock abschließend. (Schluss) hn

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