Geld für Bildung statt für Banken - Internationaler Aktionstag gegen die Kommerzialisierung der Bildung

ÖH Uni Wien leitet gerne die Aktion zum Tag gegen die Kommerzialisierung der Bildung weiter

Wien (OTS) - Am 5. November wird um 15:00 eine Protestaktion vor
der Alten Börse (Schottenring 16) stattfinden. Studierende werden sich dort versammeln, um gegen die fortdauernde Kommerzialisierung der Bildung und die Prioritätensetzung der österreichischen Regierung zu protestieren. Dies geschieht in Form einer "Bildungsbörse" nach dem Motto "Geld für Bildung statt für Banken".

Seit Jahren fordern wir eine bessere Finanzierung des Bildungssystems: Die "Unimilliarde", die schon lange notwendig ist, stellt gerade mal 1/100 des Betrages dar, auf den die BankerInnen nur eine Woche warten mussten. Immer wieder wurde von staatlicher Seite argumentiert, dass für eine ausreichende Finanzierung das Geld fehlt. Die Kommerzialisierung der Bildung, die seit Jahren fortschreitet, hat uns Studiengebühren, Zugangsbeschränkungen und Verwertungslogik gebracht, die Universitäten zu Unternehmen und die StudentInnen zu KundInnen gemacht.

Diejenigen, die seit mehr als 30 Jahren weniger Staat - mehr privat propagierten stehen nun vor der unleugbaren Tatsache, dass das neoliberale Ideologiegebäude vor dem Zusammenbruch steht.

Gerade jetzt, ist die Chance, diese Krise des Neoliberalismus zu nutzen, und für einen offenen und freien Bildungszugang auf die Straße zu gehen.
Ein System welches Gewinne privatisiert und Verluste vergesellschaftet ist untragbar - Her mit der Kohle!

Rückfragen & Kontakt:

www.freiebildung.at
Madeleine Drescher: 06765202810

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