WirtschaftsBlatt-Kommentar: Die Stunde der Leading Companies - von Wolfgang Unterhuber

Wem kann man in Zukunft eigentlich noch vertrauen?

Wien (OTS) - Es ist eine der größten Wirtschaftskrisen seit dem Zweiten Weltkrieg. Und in dieser stecken wir bekanntlich bereits mittendrin. Darüber hinaus befinden wir uns jedoch auch in einer schweren Vertrauenskrise. Wem soll man in Zukunft schließlich noch trauen? Die internationalen Finanzinvestoren, die Investmentexperten, die Ratinganalysten, und in erster Linie besonders die Banken, haben ihr Vertrauenskapital für lange Zeit verspielt. Dieses Vertrauen wiederherzustellen wird dauern.

So also schlägt nun die Stunde der Unternehmer. Jener Unternehmer, die in wahrstem Sinne des Wortes etwas unternehmen. Die nicht fahrlässig spekulieren, deren Geschäftsmodell nicht "Loch auf, Loch zu" heißt und die nicht Finanzprodukte entwickeln, die sie am Ende selbst nicht mehr durchschauen. Es ist die Stunde jener Unternehmer, die nachhaltig wirtschaften und die organisch wachsen. Sie sind es, die die bestehenden Jobs, so gut es geht, absichern und die einen Teil ihre Profite aus der Vergangenheit in neue Projekte investieren.

Diesen Unternehmern gehört die Zukunft. Denn sie besitzen ein Kapital, welches gerade in der Wirtschaft sozusagen die Mutter aller Geschäftsabschlüsse ist: Vertrauen.

Vertrauen war ja in der jüngsten Zeit etwas altmodisch oder gar schlichtweg out. Es galt: Wer den anderen schneller über’s Ohr haut, hat gewonnen. Dumm nur, dass die Sieger dieses Spiels jetzt entweder bankrott sind oder den Staat, also die Steuerzahler, um Hilfe anbetteln müssen.

Umso mehr ist es notwendig, jene Unternehmen vor den Vorhang zu holen, auf die wir jetzt bauen können. Diese Unternehmen haben übrigens auch einen Namen. Sie heißen zum Beispiel Worthington, Framag und Infranorm - Unternehmen, die für gewöhnlich nicht im Blitzlicht der breiten Öffentlichkeit stehen. Dennoch: Worthington, Framag und Infranorm sind Austria’s Leading Companies 2008. Ausgewählt nach einem beinharten Kontrollverfahren und nachdem sie schon in ihren Bundesländern auf dem Siegespodest standen.

In den vergangenen Wochen hat die WirtschaftsBlatt-Redaktion in den Bundesländern jede Menge Leading Companies ausgezeichnet. Wir wurden dabei immer wieder gefragt, ob es in Zeiten wie diesen überhaupt sinnvoll sei, ein Fest der Wirtschaft zu zelebrieren. Ja! Gerade jetzt! Denn die Austria’s Leading Companies stehen stellvertretend für die vielen österreichischen Betriebe, die mit der Leistung ihres Managements und ihrer Mitarbeiter helfen werden, auch diese Krise zu überstehen. Diesen Unternehmen können wir vertrauen.

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