Mölzer: Gemeinsames Gedenken mit Lega Nord an das Ende des Ersten Weltkrieges

Treffen mit dem Präsidenten der Provinz Udine in Tarvis im Kanaltal: Gespräche über eine verstärkte Zusammenarbeit im Alpe-Adria-Raum

Wien (OTS) - In Tarvis im Altkärntner Kanaltal haben heute gemeinsam mit dem Präsidenten der Provinz Udine, Pietro Fontanini von der Lega Nord, FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache, Generalsekretär Harald Vilimsky sowie er, Andreas Mölzer, der Kapitulation der österreichisch-ungarischen Armee vor 90 Jahren gedacht, berichtete der freiheitliche EU-Abgeordnete. "Es war für beide Seiten ein schmerzliches Erinnern. Denn auf der einen Seite sind viele italienische, vor allem friulanische Soldaten in der k.u.k. Armee gefallen, und auf der anderen Seite gingen nach dem Ersten Weltkrieg für Österreich Südtirol und das Kanaltal ohne Volksabstimmung verloren", so Mölzer weiter.

Weiters erklärte der freiheitliche EU-Mandatar, daß es heute, trotz der Ereignisse vor 90 Jahren, eine positive, grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Norditalien, insbesondere mit der Lega Nord, gebe. "Die Lega Nord steht Österreich und der Südtirol-Autonomie positiv gegenüber, und auf europäischer Ebene gibt es sehr gute Kontakte zu den Europaabgeordneten Mario Borghezio und Umberto Bossi. Daher wurden beim heutigen Treffen auch Möglichkeiten zu einer verstärkten Zusammenarbeit im Alpe-Adria-Raum erörtert", schloß Mölzer.

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