VP kommt SP im Budgetstreit entgegen

Josef Pröll im Interview mit den "Oberösterreichischen Nachrichten", Ausgabe vom 5. November 2008

Wien (OTS) - Die VP will der SP im Budgetstreit entgegenkommen.
Man sei angesichts der "außergewöhnlichen Situation" bereit, neue Schulden zu machen, sagt der geschäftsführende VP-Obmann Josef Pröll im OÖN-Interview. Dabei könne man auch "in einem Jahr einmal" über der Maastricht-Grenze liegen. Allerdings müsse man dabei an die Zukunft denken, "denn vielleicht brauchen wir schon im nächsten Jahr noch Bewegungsspielraum". Das ist der Unterschied zur SP. Über eine Mitte-Rechts-Alternative will Pröll "überhaupt nicht nachdenken". In den Koalitionsverhandlungen mit der SP sei er "bereit aufzumachen, Grenzen punktuell zu verletzen, das teilweise Vorziehen der Steuerreform offensiv zu diskutieren, allerdings vernünftig".
Wenn man nun die Eckpunkte der Steuerreform, das Konjunkturpaket und den Budgetrahmen schaffe, "dann liegt die Wahrscheinlichkeit erstmals knapp über 50 Prozent", sagt Pröll zur Aussicht auf eine rot-schwarze Koalition vor der großen Runde am Donnerstag.

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