FP-Guggenbichler: Natschläger-Urteil ein Schlag ins Gesicht der Familie des Toten

Täterschutz ist ein falsches Zeichen

Wien, 04.11.2008 (fpd) - Im Falle des verstorbenen ÖVP-Bezirkrates ist der Täterschutz mit Sicherheit ein absolut falsches Signal und außerdem ein Schlag ins Gesicht der Hinterbliebenen. Dem Täter ein derartig mildes Urteil - 24 Monate Haft, davon drei unbedingt - sind ja geradezu ein Signal an gewalttätige Jugendliche. Ein solches Urteil animiert ja eher als dass es abschreckt - ganz nach dem Motto:
"Uns kann ja ohnedies nichts passieren", empört sich der Bezirksparteiobmann der FPÖ Währing Udo Guggenbichler.

Die massiv ansteigende Jugendkriminalität, mit immer brutaler werdenden Auswüchsen, muss die Politik alarmieren. In diesem Zusammenhang muss über neue Formen der Jugendgerichtsbarkeit und kreative Therapieansätze nachgedacht werden. Der derzeitige Weg der liberalen Strafjustiz für Jugendliche kann nämlich nicht der richtige sein. Die Schuldigen müssen zu spüren bekommen, welches Leid sie verursacht haben und dass es in unserer Gesellschaft keinerlei Toleranz für dieses feige Verbrechen gibt, so Guggenbichler abschließend. (Schluss)paw

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