Cerwenka: Andere Bundesländer machen’s vor: Soziale Abfederungsmaßnahmen gegen die massiv gestiegenen Energiepreise

SPÖ wird bei kommender Landtagssitzung wieder Antrag zur Schaffung eines sozial gestaffelten Gas- und Strompreisbonus einbringen

St. Pölten, (SPI) - Immer mehr Bundesländer beschließen landesspezifische Maßnahmen gegen die massiv gestiegenen Energiepreise bei Gas und Strom - allein in Niederösterreich verweigert sich die ÖVP noch immer sozialen Abfederungsmaßnahmen. Im Burgenland wird beispielsweise über Sozialtarife diskutiert, in der Steiermark sollen ebenso Unterstützungen des Landes aus den Dividendeneinnahmen des steirischen Energieversorgers EStAG ausbezahlt werden. "Die SPÖ wird jedenfalls im Rahmen der kommenden Landtagssitzung wieder ihre Initiative zur Schaffung eines sozial gestaffelten Gas- und Strombonus für NiederösterreicherInnen und Familien mit geringem Einkommen einbringen. Dieser Bonus, finanziert aus den Dividendenerlösen des Landes aus dem Mehrheitseigentum an der EVN, soll zwischen 100 und 250 Euro pro Jahr betragen", kündigt der Klubobmann der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Helmut Cerwenka, eine erneute Initiative an.****

In Niederösterreich mussten die KonsumentInnen mit einer Preissteigerung bei Gas von rund 28 Prozent die höchste Preisanhebung aller Bundesländer hinnehmen - und es herrscht berechtigter Ärger über diese massive Anhebung. "Irgendwelche Vertröstungen auf kleinere Preisreduktionen im nächsten Jahr, die ohnehin von der EVN-Führung bereits als ‚kaum wahrscheinlich’ bezeichnet werden, helfen jenen nicht, die sich das Heizen kaum mehr oder schon gar nicht mehr leisten können. Das Land kann hier gegensteuern und wir müssen dies auch tun. Heizkostenzuschüsse decken vieles ab, aber eben nicht alles. Auch jene, die knapp die Anspruchsberechtigung eines Heizkostenzuschusses nicht erfüllen, sind von den massiven Preissteigerungen betroffen. Für sie wäre ein Gas- und Strompreisbonus eine wirksame Unterstützung - deshalb wird die SPÖ auch weiterhin für dessen Verwirklichung arbeiten", so Cerwenka. (Schluss) fa

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