FP-Kunasek zur geplanten Umweltzone in Graz: Unsozial und nicht zielführend!

Wien (OTS) - "Die vom steirischen Landesrat Wegscheider geforderte Umweltzone bedeutet für viele Autofahrer, vor allem für Pendler, massive Belastungen", so heute der steirische FPÖ-NAbg Mario Kunasek. "Die tatsächliche Feinstaubentlastung hingegen bleibt fraglich."

Die geplanten Umweltzonen in Graz seien unsozial und nicht zielführend. "Auf der einen Seite werden die Autofahrer belastet und die Unternehmen in der Grazer Innenstadt geschwächt, auf der anderen Seite ist die Wirksamkeit dieser Maßnahme mehr als fragwürdig", so Kunasek. "In der von Wegscheider oft als Vorbild bezeichneten Stadt Hannover, die seit einem halben Jahr solche Zonen installiert hat, ist die Feinstaubbelastung kaum rückläufig", betont Kunasek. "Ein vom niedersächsischen Umweltministerium in Auftrag gegebenes Gutachten hat ergeben, dass sich die Feinstaubminderung in Hannover im Bereich von rund einem Prozent bewegt."

Der niedersächsische Umweltminister spreche in einem Zeitungsinterview deshalb bereits von >purem Aktionismus<. Landesrat Wegscheider wolle mit dieser unbrauchbaren Maßnahme, nach längerer medialer Abstinenz und der glück- und planlosen Feinstaubverordnung, offenbar wieder in Erscheinung treten. Auch die künstliche Erregung des Grazer Bürgermeisters Nagl komme reichlich spät. "Bereits im vergangenen Jahr haben wir Freiheitlichen die Umweltzonen als unsozial und den Pendlern gegenüber als nicht vertretbar verurteilt", erklärt Kunasek. "Damals war von einem Aufschrei des Siegfried Nagl nichts zu hören."

Abschließend fordert Kunasek die Landesregierung auf, sofort mit den betroffenen Gemeinden im Grazer Umland Gespräche zu führen. Diese seien aufgrund des hohen Pendleranteils massiv betroffen.

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