• 04.11.2008, 12:01:43
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Grüne Wien: 30 Jahre Nein zu Zwentendorf und noch jede Menge Arbeit

BürgerInnenvotum ist Auftrag zum Handeln

Wien (OTS) - "Morgen ist es auf den Tag genau 30 Jahre her, dass
die ÖsterreicherInnen bei einer Volksabstimmung Nein zum damals in
Bau befindlichen Atomkraftwerk Zwentendorf und zur Atomkraft in
Österreich gesagt haben", erinnert Rüdiger Maresch, Umweltsprecher
der Grünen Wien. Die weiterhin bestehende strikte Ablehnung der
Atomkraft durch die österreichische Bevölkerung ist aber zugleich
auch Auftrag an die österreichische Politik, die hier in Zukunft
besonders gefordert ist.

Österreich muss aus dem Euratom-Vertrag aussteigen, denn
konsequenterweise darf sich Österreich nicht am Ausbau der
Atomenergie in anderen Ländern beteiligen. Aktuell ist geplant das
Atomkraftwerk Mochovce um die Blöcke 3 und 4 zu erweitern und das
ohne UVP-Verfahren mit einer über 20 Jahre alten Baugenehmigung. Die
österreichische Bundesregierung muss unverzüglich bilaterale
Vereinbarungen über eine Parteienstellung Österreichs beim Ausbau des
AKW Mochovce mit der Slowakei schließen. "Und auch betreffend den
Ausbau der zahlreichen 380 kV-Leitungen in Österreich, die vor allem
dem Atom-Strom-Transport dienen, muss die österreichische Politik
endlich Farbe bekennen und die sinnlosen Projekte stoppen", so
Maresch abschließend.

Rückfragehinweis:
Pressereferat, 0664 831 74 49
http://wien.gruene.at

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