Kickl: Arbeit für Inländer statt "neues" Migrations-Auslauf-Modell

Vertretern von Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung geht es nur um Billigarbeitskräfte aus dem Ausland

Wien (OTS) - "Die Herrschaften haben offenbar die Zeichen der Zeit nicht erkannt", so der Kommentar von FPÖ-Generalsekretär und Arbeitnehmersprecher NAbg. Herbert Kickl zum heute präsentierten Migrations- und Integrationsmodell der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), der Industriellenvereinigung (IV) und der Internationalen Organisation für Migration (IOM). Es handle sich hier wieder einmal um die übliche Sonntagspredigt, dass die einzige Lösung für die Krise des österreichischen Arbeitsmarktes in der Zuwanderung liege. "Ich höre dagegen keinerlei Konzepte von den Herren der Wirtschaftskammer oder der IV, wie man für mehr Aus- und Weiterbildung sorgt, die Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen bekämpft oder ältere Mitbürger wieder in den Arbeitsprozess eingliedert", kritisierte Kickl scharf.

Es gehe der FPÖ vielmehr darum, endlich gezielt Arbeit und Weiterbildungsmöglichkeiten für die zahlreichen inländischen Arbeitslosen zu schaffen. Die Zahl der offiziell arbeitslosen Personen sei alleine seit September angestiegen und habe im Oktober bereits wieder 202.775 Personen betragen. Dazu gebe es nunmehr bereits 54.549 AMS-Schulungs-Teilnehmer. Offensichtlich wolle man durch vermehrte Zuwanderung dieses hohe Niveau für alle Zeiten festschreiben, ohne diesen Menschen eine Perspektive zu bieten. Man dürfe außerdem nicht so blauäugig sein, zu glauben, dass durch das Hereinholen von Arbeitskräften keine zusätzliche Arbeitslosigkeit entstehen werde. Der Mangel an Fachkräften etwa könne vielmehr größtenteils im Inland behoben werden, wenn man nur ernsthaft wolle. "Wer in einer solchen Situation als einzige Chance noch mehr Massenzuwanderung sieht, dem ist nicht mehr zu helfen. Noch dazu wird der befürchtete Wirtschaftsabschwung den Druck auf den Arbeitsmarkt enorm vergrößern", warnte Kickl abschließend.

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