VP-Walter zu Gebühren: "Wettbewerbsbehörde soll prüfen"

Brauner muss unsoziale Gebührenerhöhungen sofort stoppen

Wien (OTS) - Die ÖVP Wien fordert angesichts der Gebührenlawine in den Bereichen Strom, Gas und Fernwärme in Wien eine Prüfung der Situation durch die Bundeswettbewerbsbehörde. "In Deutschland macht Bundeswirtschaftsminister Glos massiven Druck auf die Energiekonzerne, den Preisverfall beim Rohöl ohne Zeitverzögerung an die Verbraucher weiter zu geben. Und das mit Erfolg. In Wien dagegen macht die zuständige Wirtschaftsstadträtin Brauner keinerlei Anstalten, tätig zu werden, sondern macht den Unternehmen in ihrem Dunstkreis noch die Mauer für diese unsoziale Abzocke. Genau diesen Sachverhalt soll nun die Bundeswettbewerbsbehörde prüfen", so Stadtrat Norbert Walter, Landesgeschäftsführer der ÖVP Wien.

Skeptisch ist Walter, was die Ankündigungen von Brauner betrifft, die Preisentwicklung ‚wie ein Haftelmacher’ beobachten zu wollen: "Das klingt sehr nach Ausflüchten und Verzögerungstaktik. Die Wienerinnen und Wiener haben nichts davon, wenn die Preise jeweils zu Beginn der Heizsaison massiv erhöht werden, um sie dann bei Außentemperaturen von 30 Grad und mehr wieder minimal zu senken. Gefragt sind jetzt ein entschiedenes Eingreifen und ein Machtwort der Vizebürgermeisterin. Wir fordern sie in aller Deutlichkeit auf, ihr ganzes politisches Gewicht in die Waagschale zu werfen, um die unsozialen Gebührenerhöhungen sofort zu stoppen", so Walter abschließend.

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