Mölzer: EU-Parlament verschwendet 23 Millionen Euro für Immobilienkauf in Wien

Als Immobilienhai wird die EU das Vertrauen der Österreicher nicht gewinnen können - und auch nicht mit einem "European Public Space"

Wien (OTS) - Ein anschauliches Beispiel für die
Verschwendungssucht der EU sei der Kauf von drei Stockwerken eines Gebäudes in der Wiener Innenstadt um 23 Millionen Euro durch das Europäische Parlament, sagte der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer zu einem Bericht des Magazins "Gewinn". "Wenn Wolfgang Hiller, der Leiter des Informationsbüros des Europaparlaments in Österreich meint, der Europäische Rechungshof dränge die EU-Institutionen zum Kauf von Immobilien, dann stelle sich die Frage, ob die EU ihre Rolle als Immobilienhai sieht. Jedenfalls sind die 23 Millionen Euro, die das Europäische Parlament für die drei Stockwerke ausgegeben hat, alles andere als ein sparsamer und verantwortungsvoller Umgang mit den Geldern der Steuerzahler. Die Begründung, langfristig gesehen sei ein Kauf billiger als eine Miete, ist nicht nachvollziehbar", erklärte Mölzer, der die Details der Finanzierung durch eine Anfrage an die EU-Kommission klären lassen will.

Die vom Europaparlament in Wien an den Tag gelegte Vorgehensweise werde, so der freiheitliche EU-Mandatar, die berechtige EU-Skepsis der Österreicher noch weiter verstärken. Und wenn Hiller meint, die EU könne mit den Bürgern in Österreich mit einem "European Public Space" in den Dialog treten, dann sei das ein Beispiel für die Ahnungslosigkeit und Abgehobenheit Brüssels. " Weil Österreich ein deutschsprachiges Land ist, sind englische Begriffe für die Bürger keine Einladung zum Dialog, sondern schlicht und einfach eine Zumutung", schloss Mölzer.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0003