Strache: Österreichs Jugend steht EU äußerst kritisch gegenüber

Mit hinterfragbaren Studien wird bewusst versucht, einen falschen Eindruck zu erwecken

Wien (OTS) - Starke Zweifel an der gestern präsentierten Studie, wonach die Mehrheit der österreichischen Jugendlichen die EU positiv sehe, äußerte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. Hier werde bewusst versucht, einen falschen Eindruck zu erwecken.

Die Erfahrung zeige ganz im Gegenteil, dass Österreichs Jugend der EU gegenüber sehr kritisch eingestellt sei, führte der FPÖ-Chef weiter aus, der darauf hin wies, dass 44 Prozent der 16- bis 19jährigen Wähler und 33 Prozent der bis 30jährigen Wähler der FPÖ bei der letzten Nationalratswahl auch aufgrund ihrer EU-kritischen Haltung ihre Stimme gegeben hätten. Lösungskompetenz werde dem Brüsseler Zentralismus von den Österreichern nicht zugetraut, die EU werde als Instrument des Globalisierungswahns und als Kopf dieser Fehlentwicklung gesehen. Die Gefahren für den Frieden, die immer größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich, die falsche Massenzuwanderungspolitik von außerhalb Europas nach Europa und die Zukunftssorgen in den Bereichen Arbeitsplatz und Pensionssicherung würden zudem nicht nur von den Jugendlichen als dringlich zu lösende Probleme empfunden, denen die EU aber nicht nur hilflos gegenüberstehe, sondern deren Ursache sie oft sei.

Es sei grob fahrlässig, jetzt mit äußerst hinterfragbaren Studien eine paradiesische EU-Sicht kreieren zu wollen, die in keiner Weise der Realität entspreche, erklärte Strache. Die FPÖ werde nicht damit aufhören, ihre kritische Stimme zu erheben und auf die eklatanten Fehlentwicklungen hinzuweisen.

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