Grüne Wien zur Subventionspolitik: Teuerungshilfe auch für kleine Vereine

Ringler: Erhöhungen wieder nur zu Gunsten der großen Kultur-Tanker

Wien (OTS) - Die Fortführung der falsche Prioritätensetzung beim Kulturbudget ortet die Kultursprecherin der Grünen Wien, Marie Ringler, anlässlich des heute tagenden Kulturausschusses der Stadt Wien: "Ein Ausgleich der Teuerung auch bei den Kultursubventionen ist absolut angebracht, aber von den jetzt geplanten Erhöhungen profitieren wieder nur die großen Kultur-Tanker. Die kleinen Kulturinitiativen gehen leer aus."

So wird aller Voraussicht nach im heutigen Kulturausschuss die Jahressubvention der Wiener Festwochen um 1 Million Euro auf 10.811.000 Euro erhöht werden. Die Grünen Wien lehnen die Erhöhung in dieser Form ab, da von Seiten der Wiener Festwochen weder eine programmatische oder wirtschaftliche Begründung abgegeben wurde. Das Theater in der Josefstadt soll aufgrund der gestiegenen Lohnkosten eine Zusatzsubvention für die Jahre 2009 und 2010 erhalten. "Selbstverständlich darf die Teuerung nicht zu Lasten der MitarbeiterInnen bewältigt werden, daher stimmen wir auch zu", so Ringler.

"Doch während die großen Häuser mit Geldzuschüssen bedacht werden, erhalten die Kleinen nicht mal eine Inflationsanpassung", kritisiert Ringler. Treffendes Beispiel hierfür ist das WUK, das auch im heutigen Kulturausschuss behandelt wird. Auch das WUK, profilierter Ort für Tanz, Theater, Musik und Bildende Kunst, hat sich um eine Subventionserhöhung bemüht. Trotzder innovativer und engagierter Pläne das Kulturangebot zu erweitern, ist der zu beschließende Subventionsbetrag nicht höher als im Jahre 1998 - vor 10 Jahren. Ringler: "Die SPÖ vergisst, dass kleine und mittlere Kulturinitiativen das Rückgrat einer lebendigen Kulturpolitik bilden". Die Grünen Wien fordern "eine Subventionspolitik, bei der nicht mit zweierlei Maß gemessen wird".

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