Wiener Umwelttechnologien auf der UCSEEC-Konferenz in Tirana

Grosses Interesse an Wiens Beiträgen in der Union der zentral- und südosteuropäischen Hauptstädte

Wien (OTS) - Auf der, am 29. Oktober in Tirana abgehaltenden Jahreskonferenz der Union der zentral- und südosteuropäischen Hauptstädte (UCSEEC), erweckten die Beiträge der Stadt Wien zum Thema der Kommunalen Umwelttechnologien großes Interesse bei den teilnehmenden Städten Athen, Budapest, Ljublana, Nicosia, Podgorica, Skopje und Zagreb. Die diesjährige Konferenz war dem Thema der Programme für die Entwicklung von Metropolen gewidmet und wurde von politischen Vertretern der Städte sowie Kollegen aus den internationalen Büros der Mitgliedsstädte besucht.****

Die Stadt Wien wurde durch Direktor Oskar Wawra, Magistratsdirektion für Auslandsbeziehungen, vertreten. Neben dem Bürgermeister von Skopje, Trifun Kostovski, der zur vorjährigen Konferenz nach Skopje eingeladen hatte, waren die Vizebürgermeister aus Nicosia, Podgorica und Zagreb anwesend. In seiner Eröffnungsrede wies der Bürgermeister der Stadt Tirana, Edi Rama, auf die Vorbildwirkung Wiens für die Hauptstädte in neuen Demokratien hin.

Tirana als Gastgeber der 12. Jahreskonferenz der UCSEEC

Tirana, die Hauptstadt Albaniens ist auch das wirtschaftliche, kulturelle, akademische und politische Zentrum des Landes. Da sich die Einwohnerzahl der Stadt seit 1991 und dem Ende der Diktatur mehr als verdoppelt hat, steht Tirana vor großen kommunalen Herausforderungen. Durch die Bemalungen der Fassaden ganzer Straßenzüge in der Innenstadt - in bunten Farben und wilden Mustern -wurde die kommunistische Tristesse, die manchen Plattenbau und vielen unverputzten Häusern anhing, gemildert. Der Künstler Edi Rama, seit 2000 Bürgermeister von Tirana, stellte in seiner Präsentation die Hintergründe dieser Farbaktionen vor. Beeindruckend ist auch die positive Entwicklung entlang des Flußufers und in den Stadtparks der Hauptstadt, wo Bürgermeister Rama unzählige illegal errichtete Gebäude und Kioske abreißen ließ.

Wiener Expertise im südosteuropäischen Raum gefragt

Tiranas Vizebürgermeister Eduard Shalsi und Vizebürgermeisterin Albana Dhimitri zeigten sich beide äußerst interessiert am Beitrag Wiens. Dieses gezielte Interesse an der Wiener Expertise bestätigt Wiens Position in Südosteuropa: Gerade in der Vorwoche hatte eine Wiener Delegation erfolgreiche Workshops zu den Themen Wasserversorgung, Abfallwirtschaft, Abwasser etc. in Albaniens Nachbarstaat Montenegro abgehalten.

Nachfrage nach Wiener Erfahrungen bei Jugendkonferenzen

Auch bei den Diskussionen zu den Randbedingungen und Voraussetzungen für die Abhaltung von Jugendkonferenzen waren die VertreterInnen der Stadt Wien wieder gefragte GesprächspartnerInnen. Die Union der zentral- und südosteuropäischen Hauptstädte beabsichtigt, wieder Jugendtreffen für TeilnehmerInnen aus den Mitgliedsstädten abzuhalten. Ein erfolgreiches Treffen hatte bereits in Sarajevo stattgefunden, nun stand die Frage der Fortsetzung zur Diskussion. Mit den wertvollen Erkenntnissen aus dem jüngst abgehaltenen internationalen "Uniting for Peace in Vienna"-Studenten-Treffen ausgestattet, konnte Wien aktuelle Erfahrungen mit den KonferenzteilnehmerInnen austauschen. Zum "Uniting for Peace in Vienna" waren 60 StudentInnen aus Belgrad, Lubljana, Podgorica, Sarajevo, Skopje und Zagreb auf Einladung des Wiener Bürgermeister aus Anlaß des internationalen Friedenstages im September nach Wien gekommen.

2009 UCSEEC-Konferenz im Wiener Rathaus

Gerne hat Wien die Nominierung zur Gastgeberstadt der nächsten Jahreskonferenz angenommen und seine Bereitschaft dokumentiert, im Herbst des kommenden Jahres die 13. Jahreskonferenz der Union der zentral- und südosteuropäischen Hauptstädte in Wien auszurichten und VertreterInnen aller 15 Mitgliedsstädte nach Wien einzuladen.

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