Förderung für Holzheizungen verlängert

Österreichischer Biomasse-Verband begrüßt die Verlängerung der Bundesförderung für Holzzentralheizungen mit Pellets, Hackschnitzel und Scheitholz bis 28. Februar 2009

Wien (OTS) - Die Bundesförderung für Holzzentralheizungsanlagen durch den Klima- und Energiefonds wird dem anhaltenden Boom bei Heizungsinstallationen mit Pellets, Hackschnitzel und Scheitholz gerecht und wird bis 28. Februar 2009 verlängert. "Durch den enormen Boom bei Holzheizungen aufgrund steigender Preise für Öl und Gas wurden die österreichischen Hersteller in ihrer Produktion voll ausgelastet. Bei Wartezeiten von mehreren Wochen für den neuen Heizkessel hätten viele Menschen, die ihren alten Heizkessel tauschen wollen oder im Neubau auf Holzheizungssysteme setzen, die Fristen bis Jahresende nicht einhalten können und hätten so die Förderung nicht bekommen", so Dr. Heinz Kopetz, Präsident des Österreichischen und Europäischen Biomasse-Verbandes. "Durch die Verlängerung der Förderaktion hat der Klima- und Energiefonds die richtige Maßnahme gesetzt, um den Menschen zu helfen, die Heizkosten mit Biomassekesseln zu senken", so Kopetz weiter.

Respektable Zuschüsse für Heizen mit Pellets, Hackschnitzel und Scheitholz

800 Euro für Pelletskessel, 400 Euro für Hackschnitzel- und Scheitholzkessel zusätzlich zu den Landes- und Gemeindeförderungen können für private Antragssteller bei der Kommunalkredit Public Consulting abgeholt werden.

Die Details:

  • Gefördert werden moderne Holzzentralheizungsgeräte (Kesselanlage) betrieben mit Pellets, Hackschnitzel und Scheitholz bis zu einer Nennleistung von 50 kW.
  • Die Anlagen müssen dem Stand der Technik entsprechen und die Emissionsgrenzwerte gemäß Umweltzeichenrichtlinie (ZU 37) erfüllen.
  • Die Rechnung der Kesselanlage inklusive Zahlungsnachweis muss bei Einreichung als Kopie vorliegen.
  • Die Rechnung muss innerhalb des Zeitraumes von 22. Februar 2008 bis 31. Jänner 2009 datiert sein.
  • Der Antrag muss spätestens drei Monate nach Rechnungslegung, jedenfalls aber vor dem 28. Februar 2009 bei der Kommunalkredit Public Consulting GmbH eingelangt sein.

"Die Förderung wird zusätzlich zu den bestehenden Landes- und Gemeindeförderungen ausbezahlt, was die höheren Investitionskosten bei Biomassekesseln wirksam verringert und einen wichtigen Schritt in Richtung niedriger Heizkosten darstellt. Gegenüber Heizöl können die Brennstoffkosten eines Einfamilienhauses mit einem Bedarf von beispielsweise 3000 Litern Heizöl von derzeit 2670 Euro auf 1160 Euro mit Pellets mehr als halbiert werden und stellen damit eine gute wirtschaftliche Alternative dar. So können die höheren Investitionskosten in etwa fünf Jahren gegenüber einem neuen Ölkessel hereingeholt werden", so Kopetz abschließend.

Alle Informationen zur Förderaktion sowie eine Liste der förderungsfähigen Heizkessel finden Sie unter www.biomasseverband.at

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DI Gregor Grill
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