Strache: Zunahme der Jugendarbeitslosigkeit zeigt einmal mehr verfehlte Arbeitsmarktpolitik von Rot und Schwarz

FPÖ verlangt Arbeitsmarkt- und Ausbildungsoffensive und Aufwertung des dualen Ausbildungssystems

Wien (OTS) - Bestürzt zeigte sich FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache von der steigenden Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen. Laut AMS gibt es bei Jugendlichen zwischen 15 bis 19 Jahren um 7,7 Prozent mehr Arbeitslose. Bei den 20- bis 24jährigen beträgt der Anstieg immer noch 0,9 Prozent, und die Zahl der Lehrstellensuchenden ist um 14,1 Prozent gestiegen.

Strache warf der Bundesregierung vor, diese Problematik jahrelang vernachlässigt zu haben. "Der Trend war schon lange erkennbar und die FPÖ hat ausgiebig davor gewarnt, aber SPÖ und ÖVP waren mit ihren Streitereien beschäftigt und sind auch jetzt im Grunde immer noch handlungsunfähig, weil sie in erster Linie an der Verteilung der Pfründe in der Neuauflage der rot-schwarzen Koalition interessiert sind", kritisierte der FPÖ-Chef, der eine Arbeitsmarkt- und Ausbildungsoffensive verlangte und eine Aufwertung des dualen Ausbildungssystems zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und zur teilweisen Behebung des Facharbeitermangels als besonders dringlich erachtet. Die Berufsschulzeit solle durch die öffentliche Hand finanziert werden, um den Betrieben einen Anreiz zu geben, wieder verstärkt Lehrlinge auszubilden.

Kritik übte Strache auch daran, dass die Arbeitslosigkeit bei den über 50jährigen um 3,9 Prozent gestiegen sei. Auch diese Altersgruppe sei von der Regierung sträflich vernachlässigt worden. Und dass bei den 25- bis 49jährigen die Arbeitslosigkeit gesunken sei, liege auch zu einem Gutteil daran, dass viele dieser Menschen sich oft mit mehreren Teilzeitjobs durchs Leben fristen müssten. Auch dass die Zahl der in Schulungen versteckten Arbeitslosen einmal mehr gestiegen sei, sei bezeichnend für die verfehlte Arbeitsmarktpolitik von Rot und Schwarz.

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