LR Dobernig setzt Impulse für die Kärntner Wirtschaft

Reihe konjunkturbelebender Maßnahmen zur Beschlussfassung in der Regierungssitzung

Klagenfurt (OTS) - Die von Finanzlandesrat Harald Dobernig angekündigten konjunkturbelebenden Maßnahmen nehmen bereits Gestalt an. Am kommenden Dienstag wird eine Reihe von Projekten zur Beschlussfassung in der Regierungssitzung vorgelegt. Darunter befinden sich die Erweiterung der Produktionsstätte der Unternehmensgruppe Kohlbach, das Hotelprojekt "Stift St. Georgen am Längsee" und eine neue verkehrliche und infrastrukturelle Erschließung im Zusammenhang mit dem Projekt "Alplog Süd" in Fürnitz. Dobernig: "Wir reden nicht nur, wir handeln! Mit den vorgelegten Projekten sorgen wir für kräftige Impulse in der Kärntner Wirtschaft, sichern bestehende und schaffen neue Arbeitsplätze."

Die Unternehmensgruppe Kohlbach, die Biomasseheizanlagen und Kraft-Wärme-Kupplungsanlagen herstellt, beschäftigt bereits in zwei Werken in Wolfsberg rund 260 Mitarbeiter. Da am Standort Wolfsberg keine Ausbaumöglichkeit mehr besteht, plant die Firma einen dritten Produktionsstandort in Bleiburg. In drei Ausbaustufen sollen zunächst 120 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, das Land Kärnten unterstützt das Projekt durch den Ankauf der erforderlichen Grundflächen in der Innovations- und Gewerbezone der Stadtgemeinde Bleiburg. "Kohlbach hat den Standort Kärnten einem Werksneubau in Kroatien vorgezogen", so Dobernig.

Im Rahmen des Projektes "Hotelprojekt Stift St. Georgen am Längsee" wird das Bildungshaus St. Georgen am Längsee in ein Stiftshotel mit Ganzjahresnutzung umgewandelt. Das Land Kärnten unterstützt die erforderlichen Maßnahmen, darunter die Verbesserung von 50 bestehenden Unterkünften sowie die Neuerrichtung von 25 Zimmern, neben einer KWF-Förderung mit 780.000 Euro aus dem Sondervermögen "Zukunft Kärnten". Die gesamte Investitionssumme beträgt 2,6 Millionen Euro. "Das Hotel im Stift St. Georgen sorgt neben dem Golfplatz für eine weitere touristische Belebung der gesamten Region", zeigt sich der Landesrat überzeugt.

Im Zusammenhang mit dem Projekt "Alplog Süd" in Fürnitz ist eine neue Verkehrsanbindung der Industriestraße an die B 85 erforderlich. Darüber hinaus ist für weitere Betriebsansiedelungen auch eine Versorgung mit Trink- und Löschwasser herzustellen. Die Gesamtinvestitionssumme in Höhe von 2,17 Millionen Euro wird vom Land Kärnten neben einer Finanzierungszusage durch Verkehrsreferent LH Gerhard Dörfler für einen Kreisverkehr auch mit Sonderbedarfszuweisungsmitteln in Höhe von 550.000 Euro unterstützt, aufgeteilt auf die Jahre 2009 und 2010. Das Logistikzentrum "Alplog Süd" am Standort Fürnitz beheimatet bereits fast 40 Unternehmen, darunter GLS General Logistik Systems. Zusammen mit der Erweiterung im Norden (Federaun) soll Kärnten als Logistikzentrum Europas positioniert werden. Damit wird Kärntens Ruf als hervorragender Wirtschaftsstandort gefestigt.

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