Innenministerium: UNHCR sollte sich über tatsächliche Zahlen informieren

Beratung von Asylwerbern ausreichend gewährleistet - Innenministerin Fekter wird auf sorgsamen, sach- und bedarfsgerechten Umgang mit Steuergeldern achten

Wien (OTS) - Zu den Aussagen von Seiten des UNHCR wird vom Innenministerium klargestellt: Allein für die Beratung von Asylwerbern im Rahmen des Zulassungsverfahrens, während des Asylverfahrens und im Rahmen der Rückkehrberatung wendet das Innenministerium im Jahr 2008 ca. 1,58 Mio. Euro auf. Für die Beratungstätigkeiten im Rahmen des Europäischen Flüchtlingsfonds (EFF) werden in Ko-Finanzierung insgesamt 3,086 Mio. Euro vom BMI und 4,308 Mio. Euro vom EFF ausgegeben.

Innenministerin Dr. Maria Fekter weist das UNHCR daher freundlich darauf hin, dass damit allein im Rahmen des EFF Beratungstätigkeit in Höhe von über 7 Mio. pro Jahr finanziert wird. "Das ist sehr viel Steuergeld und ich werde darauf achten, dass dieses Steuergeld sachgerecht und bedarfsgerecht ausgegeben wird. Sinkende Asylwerberzahlen werden künftig auch in den Ausgaben für die Beratung von Asylwerbern berücksichtigt werden", betont die Innenministerin.

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