Bures: Investieren und entlasten, um Arbeitsmarkt in Schwung zu halten

Wien (SK) - Die Arbeitslosigkeit ist im Oktober im Vergleich zum Vorjahr weiter gesunken, allerdings ist der Rückgang deutlich schwächer ausgefallen als in den vergangen Monaten. SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures weist darauf hin, dass laut Prognosen der Wirtschaftsforscher als Folge der Finanzmarktkrise die Arbeitslosigkeit in Zukunft ansteigen werde. Daher müsse man jetzt alles zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit unternehmen. Der bisherige Weg mit kräftigen Investitionen in die aktive Arbeitsmarktpolitik, mit der Ausbildungsoffensive und dem Jugendbeschäftigungspaket, müsse fortgesetzt und noch intensiviert werden. ****

Bures verwies hier auf das Drei-Punkte-Programm, das SPÖ-Vorsitzender Werner Faymann diese Woche vorgeschlagen hat. Dieses Paket setzt auf die Ausweitung der öffentlichen Investitionen, die Förderung von Unternehmensinvestitionen und die Entlastung der Arbeitnehmer. Damit könne in Zeiten des Wirtschaftsabschwungs die Konjunktur stabilisiert werden.

Um den Arbeitsmarkt in Schwung zu halten, sei jetzt entschlossenes Handeln vonnöten, so Bures. Sie verweist darauf, dass nach dem pessimistischeren Szenario des Wirtschaftsforschungsinstituts die Arbeitslosenquote (nationale Berechnung) von 5,8 Prozent im Jahr 2008 auf 8,3 Prozent in den Jahren 2011 und 2012 steigen könnte. (Schluss) wf

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