KORREKTUR zu OTS0025: Marek: Wirtschaft ankurbeln und gezielte Arbeitsmarktmaßnahmen setzen

Sich abzeichnende Abschwächung der Wirtschaft wirkt sich bereits auf den Arbeitsmarkt aus

Wien (BMWA/OTS) - In der OTS0025 muss der Titel wie folgt richtig lauten: Marek: Wirtschaft ankurbeln und gezielte Arbeitsmarktmaßnahmen setzen

KORRIGIERTE NEUFASSUNG:

Marek: Wirtschaft ankurbeln und gezielte Arbeitsmarktmaßnahmen setzen

Utl.: Sich abzeichnende Abschwächung der Wirtschaft wirkt sich bereits auf den Arbeitsmarkt aus

Wien (BMWA/OTS) - "Obwohl der Bestand an Arbeitsuchenden seit nunmehr 32 Monaten in Folge rückläufig ist, zeigt die sich abzeichnende Abschwächung der Wirtschaft bereits Auswirkungen auf den heimischen Arbeitsmarkt. Wir stehen kurz vor der Trendwende hin zu steigender Gesamtarbeitslosigkeit", sagte Wirtschafts- und Arbeitsstaatssekretärin Christine Marek heute, Samstag, anlässlich der Bekanntgabe der aktuellen Arbeitsmarktdaten für Oktober 2008. Sei im September noch ein Rückgang der Gesamtarbeitslosigkeit von 1,5 Prozent zu verzeichnen gewesen, so falle der Rückgang im Oktober mit 1,0 Prozent deutlich geringer aus. "Gerade vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Entwicklungen müssen wir jetzt handeln und alles unternehmen, um die Wirtschaft anzukurbeln und gezielte Arbeitsmarktmaßnahmen zu setzen. Dabei müssen wir ganz besonders den Fokus auf unsere Jugendlichen richten. Bei ihnen verzeichnen wir im Oktober leider einen Anstieg der Arbeitslosigkeit von 2,6 Prozent", so Marek.

Im europäischen Vergleich habe Österreich für die kommenden, wirtschaftlich schwierigeren Monate aber eine gute Ausgangsposition, sagte die Staatssekretärin weiter. Mit einer Jugendarbeitslosenquote von 6 Prozent nach EUROSTAT (letztverfügbarer Monatswert September 2008) nimmt Österreich im Vergleich der EU-27 hinter den Niederlanden den 2. Platz ein und konnte somit seine Vorreiterrolle in Europa halten. Der EU-Durchschnitt bei der Jugendarbeitslosigkeit nach EUROSTAT liegt bei 15,3 Prozent.

Marek legte in Ihren Ausführungen auch ein besonderes Augenmerk auf die Arbeitsmarktsituation von Frauen. "Trotz der immer schwieriger werdenden Rahmenbedingungen verzeichnen wir bei der Arbeitslosigkeit von Frauen im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von 2,8 Prozent. Dieser liegt somit deutlich über dem Gesamtrückgang der Arbeitslosigkeit von 1,0 Prozent." Auch bei den Frauen sei die Ausgangsposition im europäischen Vergleich eine gute. Österreich liegt mit einer Frauenarbeitslosenquote von 3,4 Prozent nach EUROSTAT (letztverfügbarer Monatswert September 2008) - wie bei den Jugendlichen - hinter den Niederlanden auf dem 2. Platz. "In den kommenden Monaten müssen wir bei konjunkturstützenden Maßnahmen speziell auch Rücksicht auf die Beschäftigungssituation von Frauen nehmen", hielt die Staatssekretärin fest.

Abschließend nahm Marek auch Bezug auf die Entwicklungen am Lehrstellenmarkt. "Die Zahl der Lehrstellensuchenden ist im Oktober um 14,1 Prozent gestiegen, die Zahl der offenen Lehrstellen hingegen um 6,3 Prozent gesunken. In drei Bundesländern - Salzburg, Oberösterreich und Tirol - gab es eine Lehrlingslücke, also mehr offenen Lehrstellen als Lehrstellensuchende."

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