ÖSR Dr. Tiefenbacher: "Gratuliere NAbg. Werner Neubauer zur einstimmigen Bestellung als FPÖ - Seniorensprecher!"

Wien (OTS) - "Die Leistungen Neubauers in den vergangenen zwei Jahren sind vom freiheitlichen Parlamentsklub offenbar richtig gewürdigt worden", stellte heute der Obmann des Österreichischen Seniorenringes, Dr. Edwin Tiefenbacher, zur einstimmigen Wiederwahl des NAbg. Werner Neubauer als Seniorensprecher fest.

Tiefenbacher: "Neubauer hat sich in diesen zwei Jahren einen guten Ruf als kompetenter und einfühlsamer Vertreter der Menschen über 55 Jahre hart erarbeitet und genießt auch das volle Vertrauen des Österreichischen Seniorenringes".

"In Anbetracht der schwierigen Zeiten, ist es besonders wichtig, engagierte Partner im Parlament zu haben, die für die Interessen der älteren Menschen in verantwortungsvoller Weise eintreten", so der ÖSR-Obmann.

"Wichtige Anliegen stehen an. Die Pensionsanpassung soll nach Ansicht des ÖSR generell nach dem Pensionistenpreisindex vorgenommen werden, um auf die besondere Lebenssituation der Senioren abgestimmt zu sein. Die Deckelung, die eine Inflationsabgeltung der Pensionen bis zur ASVG Höchstpension (2007: 2654,33 Euro) de facto ausschließt, ist nicht gerecht. Diese Deckelung ist willkürlich, weil alle diese Pensionen auch beitragsgedeckt sind und deshalb abzulehnen., weil der soziale Ausgleich ohnehin durch die progressive Lohnsteuer hergestellt wird", hielt Tiefenbacher fest.

"Das gleiche gilt für den Pensionssicherungsbeitrag bei den Beamten, der ebenfalls nicht mehr zeitgemäß ist und nicht mehr der Intention zum Zeitpunkt der Einführung entspricht", erklärte Tiefenbacher. "Auch die Hacklerregelung gehört ins Dauerrecht implementiert, ebenso wie die Schwerarbeiterregelung und die Invaliditätspension an die wirtschaftlichen Gegebenheiten angepasst werden müssen. Es kann nicht sein Das Schwerarbeiter, wenn sie diese Regelung überhaupt in Anspruch nehmen können, dann auch noch Abschläge in Kauf nehmen müssen und Invalide auf Gedeih und Verderb in einen Arbeitsmarkt geschickt werden der ohnehin nicht auf ältere Arbeitnehmer eingestellt ist, geschweige denn auf Menschen mit gesundheitlichen Problemen."

"Es muss auch einen wirksamen Anreiz geben für Unternehmen, ältere Arbeitnehmer einzustellen oder für Pensionisten einen steuerlichen Anreiz, einen Beruf weiterzuführen, um auf die reiche Erfahrung und soziale Kompetenz dieser Generation zurückgreifen zu können. In diesem Zusammenhang erinnere ich an zahlreiche Initiativen der freiheitlichen Partei, wie zum Beispiel unseren Antrag zur Senkung der Altersgrenze bzw. den Arbeitslosenversicherungsbeitrag auf das 55. Lebensjahr abzusenken, um der zu geringen Beschäftigungsquote älterer Arbeitnehmer, und da vor allem der Frauen, durch eine Lohnnebenkostensenkung wirksam entgegen zu treten, wie sie der Intention dieser Gesetzesbestimmung, entspricht", sagte Tiefenbacher.

"Seniorensprecher Neubauer hat in zähen Verhandlungen durch die Pensionsanpassung 2009 in wesentlichen Punkten Verbesserungen für die Menschen dieses Landes erreicht. Die Wertanpassung nach dem PPI für dieses Jahr, den Entfall der Wartefrist für Neupensionisten - die sonst unter Umständen bis zu 23 Monate auf eine Indexanpassung hätten warten müssen und die Anhebung des Deckels bei Höchstpensionisten von 55% auf 60%, sind Leistungen, auf die wir mit Stolz hinweisen können. Ich wünsche Neubauer jedenfalls für die kommenden Aufgaben viel Kraft und Durchhaltevermögen", schloss Tiefenbacher.

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