WKÖ-Hochhauser bei Energy Globe Austria: "Umwelt- und Energietechnik gerade jetzt als Motor für Wachstum und Jobs nutzen"

Österreichische Umwelttechnologie-Unternehmen weltweit führend - mehr Investitionen in Gebäudesanierung als Antwort auf die Finanzkrise

Wien (PWK824) - "Die österreichischen Umwelt- und Energietechnikunternehmen haben sich in den vergangenen Jahren zu einem zugkräftigen Motor der Wirtschaft entwickelt. Das Potenzial dieser Branche muss gerade jetzt für die Ankurbelung von Wachstum und Beschäftigung genutzt werden", forderte Anna Maria Hochhauser, Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), anlässlich der Energy Globe Austria-Gala Freitagabend.

"Mit Umsatzsteigerungen von 12 % und einem Beschäftigungszuwachs von fast 7 % pro Jahr ist die Umwelt- und Energietechnikbranche der am stärksten wachsende Wirtschaftszweig in Österreich", konstatierte Hochhauser. "Ein wichtiger Grund ist, dass das Know-how der Unternehmen in dieser Branche weltweit gefragt ist." 2007 wurden zwei Drittel des Umsatzes von sechs Milliarden Euro im Export erwirtschaft.

Dass Österreich in Sachen Öko-Energie und Energieeffizienz weltweit im Blitzlicht steht, ist vor allem der Innovationskraft und Kreativität seiner Unternehmen zu verdanken. Als Vorzeigebeispiel für ein Projekt, in dem die Bandbreite der Leistungen dieser Branche vereint ist, zeichnete die WKÖ-Generalsekretärin das Hotel und Feriendorf Villa Vita Pannonia in Pamhagen mit dem Energie Globe in der Kategorie "Luft" aus.

"In diesem Feriendorf, das erste energieautarke Naturerlebnisdorf in Österreich, werden Wärmerückkoppelung, Erdwärme und Wärmedämmung genutzt. Einrichtungen wie ein Wellnesspark und ein Naturschwimmteich ergänzen das Angebot. Die Gäste dürfen sich freuen auf Öko-Tourismus vom Feinsten", sagte Hochhauser.

Auf die österreichischen Umwelt- und Energietechnikbetriebe "können und müssen wir auch bauen, damit aus der gegenwärtigen Finanzkrise nicht eine Krise der gesamten Wirtschaft wird", unterstrich die WKÖ-Generalsekretärin. Ein besonderer Hoffnungssektor auf nationaler Ebene sei dabei die thermische Gebäudesanierung.

Die Wirtschaftskammer fordert in diesem Zusammenhang die Erhöhung der Sanierungsquote von 1 % auf bis zu 5 %, mehr Mittel aus der Wohnbauförderung sowie Anreize wie eine Investitionsprämie Neu für die Sanierung von Büro- und Betriebsgebäuden. Hochhauser: "Diese Maßnahmen sind gut fürs Klima und gut für die Konjunktur. Rasches Handeln der Gesetzgeber ist gefragt, denn in der schwierigen Zeit, die unsere Unternehmen erwartet, kostet jeder Tag des Zuwartens Aufträge und Jobs."

Zudem müsse alles getan werden, damit Österreichs Energie- und Umwelttechnologie-Unternehmen auch international erfolgreich bleiben können. Die jüngst beschlossene Verlängerung der Internationalisierungsoffensive mit 25 Millionen Euro pro Jahr sei da "eine sehr gute Nachricht".

Auf die Unterstützung der Wirtschaftskammer können die Betriebe auf jeden Fall zählen: Erst vor kurzem wurde in Zusammenarbeit mit dem Lebensministerium mit Austrian Clean Technology ein Kompetenzzentrum für Umwelt- und Energietechnologie auf die Beine gestellt. Darüber hinaus können sich WKÖ-Mitglieder über das Netzwerk Umwelt- und Energietechnik International - kurz NUI - auch im internationalen Umfeld noch besser positionieren. (SR)

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