Öllinger zu Pensionskassenverlusten: gesetzliches Pensionssystem muss gestärkt und armutsfest gemacht werden

PensionistInnen zahlen Preis für die Experimente von Schüssel, Grasser, Westenthaler und Molterer

Wien (OTS) - "Pensionskassen bieten keine soziale Sicherheit",
meint Karl Öllinger, Sozialsprecher der Grünen angesichts des katastrophalen Ergebnisses der Pensionskassen. "Wer sein Geld Pensionskassen anvertraut, muss mit erheblichen Verlusten rechnen. Die ÖVP-Strategie, die gesetzlichen Pensionen zu kürzen und Menschen so dazu zu bringen, ihr Geld in unsichere Finanzmarktprodukte zu investieren, ist nun endgültig entlarvt." Die Zeche für die ÖVP-FPÖ-Propaganda der Jahre 2000 bis 2005 zahlen jetzt aber nicht die dafür Verantwortlichen, sondern die Menschen, die den Märchen von Schüssel, Grasser, Westenthaler und Molterer vertraut haben.

Vom Pensionskassenhype der letzten Jahre haben nur Privatkassen und ihre Manager profitiert: Deren Einkommen wurden in großem Ausmaß mit Steuermittel gefördert. Die Anspruchsberechtigten schauen jetzt durch die Finger. "Aus dem Fiasko der Pensionskassen kann es nur eine Konsequenz geben", so Öllinger: "Die gesetzliche Pensionsversicherung muss mit einer Grundsicherung gestärkt und armutsfest gemacht werden. Kein Mensch soll mehr mit Märchen dazu gebracht werden können, schwerverdientes Geld in unsicheren Anlagen zu verheizen."

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